Archiv der Kategorie: Philosophie

Herzensangelegenheit

15.12.2000: Meine Mutter ist an den Folgen des Alkohols gestorben.

Meine Mutter war Goldschmiedin und Künstlerin. Das einzige was ich von Ihr hatte, war eine goldene Kette die ich von Ihr zu meinem Geburtstag bekommen habe. Wenn ich an meine Mutter gedacht habe, dann habe ich mich immer an diese Kette geklammert. Es war das Symbol für meine gestorbene Mutter. Ich habe sie immer umschlossen, als ob ich meine Mutter umarmen wollte.

Die goldene Kette war für mich ein Symbol für meine Mutter. Ich habe mich durch ihre Kette nah bei Ihr gefühlt.

Es war damals in der Ausbildung, als ich die Kette meiner Mutter unbedingt abnehmen musste. Normalerweise nehme ich sie nie ab. Aber ich musste sie unbedingt, trotz meines Wiederwillens abnehmen. Also tat ich es. Und ich hatte ein Scheiß Gefühl dabei.

Als wir fertig waren und ich sie wieder umhängen konnte, war sie weg. Spurlos verschwunden. Einfach so.

Ich war  „totunglücklich“. Es war als ob mir jemand meine Mutter wegnehmen würde. Ich hatte gedacht, dass schaffe ich nicht. Ich gehe daran zu Grunde.

Diese Situation ist nun fast 6 Jahre her. Und ganz im Gegenteil. Ich bin nicht zu Grunde gegangen, sondern diese Ausnahmesituation hat mich etwas gelehrt:

Es war gut so, dass ich diese goldene Kette meiner Mutter verloren habe.

Ich habe mich viel zu stark an diese Kette geklammert, anstatt meine Mutter bei mir im Herzen zu tragen. Ich hatte meine Mutter immer materialisiert und das war nicht richtig. Das hat sie gespürt. Denn man kann keine verstorbene Person materialisieren-so glaube ich. Man muss diese Person in seinem Herzen tragen. Denn eine kette ist vergänglich, meine Mutter in meinem Herzen nicht.

Hätte ich diese Kette nicht verloren, würde ich meine geliebte Mutter warscheinlich immer noch über diese eigentlich „wertlose“ Kette identifizieren, anstatt sie in meinem Herzen zu tragen.

Denn alles, was man in seinem Herzen trägt, ist nicht vergänglich. Natürlich kann man nicht alles, im doch unbegrenztem Speicher seines Herzens tragen. Es sind ganz sicher immer sehr wichtige Menschen, Erlebnisse und Ereignisse die unwiederbringlich in unser Herz eingeschlossen sind.

Tragt eure wichtigen Personen, Ereignisse und Erlebnisse in eurem Herzen. Denn alles was von Herzen kommt, kann ein anderes Herz wirklich erreichen.

Alexander Stritt

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Ein Kommentar

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Armut und Reichtum

Ich habe vor einiger Zeit diesen Beitrag hier gelesen. Er hat mich äußerst inspiriert, weil ich mir darüber noch nie wirklich Gedanken gemacht habe.

Wieviel sollte man denn als Normalbürger verdienen? Was ist genug? Ab wann beginnt Reichtum? Ist es schon Reichtum wenn man ein Auto und eine Wohnung hat?

Ich persönlich denke, es kommt ganz drauf an was man für Ziele im Leben hat. Und wie man mit Geld umgehen kann. Aber da fangen ja die Probleme meist schon an. Vielleicht liegt es daran, dass der normale deutsche Bundesbürger mehr Wünsche wie Geld hat?  Ich persönlich glaube, dass man viel weniger Probleme hätte wenn man nicht so sehr auf den Geldbeutel schauen müsste. Reich ist man, wenn man mehr hat (nicht besitzt) wie die anderen in seinem Umfeld. 

Das heißt wenn man in Mosambik ein Auto fährt ist man reich. Wenn man in Afrika sauberes Trinkwasser hat, dann ist man reich.

Und in unserem schönen Deutschland? Oder gar in der Schweiz? Wann kann man da sagen, „man ist reich“?

Natürlich ist es sehr schwer, diese Fragestellung hinreichend zu beantworten. Deswegen lass ich auch hier die Frage volkommen offen. Offen für eine sehr persönliche und eigene Meinung.

Ich definiere Reichtum in reichen Ländern (ohne es bewerten zu wollen) so:

„Reich ist jemand wenn er mehr Geld hat, als er ausgeben kann.

Wie gesagt, hier ist viel Freiraum für eigene Interpretationen.

Und mit der Armut? Kann man in reichen Ländern wie in unserem wirklich arm sein? Und warum gibt es einfach Familien, die ihr ganzes Leben lag „arm“ sind? Muss das so sein, damit ein Gleichgewicht entsteht, dass ja schon lange nicht mehr existiert?

Persönliches Fazit: Man ist reich, wenn man alles zum normalem überleben hat.

Es geht hier nicht um den materiellen Reichtum, denn das ist ein anderes Kapitel. Eine andere Form von Reichtum. Materieller Reichtum ist die nächst übertriebene Stufe, wenn man offensichtlich sein Geld nach außen trägt. Jeder der sein überflüssiges Geld zur Schau stellt hat materiellen Reichtum. Und damit meine ich nicht den kleinen Bürger der sich sein Lebenstraum erfüllt und sich einen Porsche kauft. Damit meine ich auch nicht, jemanden der eine Rolex als Uhrmacher trägt. 

Damit meine ich persönlich diejenigen, die sich einen Ferrari kaufen, um ihn neben den Porsche zu stellen. Damit meine ich Menschen die sich ihre Yacht unterhalten lassen und ich meine damit Menschen, die sich ein Haus am Strand kaufen, obwohl sie einen Monat im Jahr dort verbringen. Und ich meine Menschen, die nicht mehr zu Geschäftsterminen fahren sondern mit dem Helikopter geflogen werden.

Ich möchte euch darauf aufmerksam machen dass:  Jeder der diesen Beitrag gerade liest, gehört zu den Menschen die sehr reich sind. Gehört zu den Menschen, die auf nichts im Leben wirklich verzichten müssen. Man sollte wenigstens mal kurz daran denken, dass es auch Menschen gibt, die gerade aufgrund von Elektrolytmangel einen Herzstillstand bekommen.

Natürlich hilft dies keinem armen Menschen, dass ist klar. Aber es sensibilisiert uns für einige Dinge, die für uns schon längst selbstverständlich sind.

Alexander Stritt

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Das Thema mit der Liebe

Das Thema mit der Liebe ist leider nicht immer ganz so einfach. Wenn jemand ein Patentrezept hat, wie man glücklich wird, würde es so glaube ich keinen Kampf mehr um die wahre Liebe geben.

 Gibt es denn die wahre Liebe überhaupt. Wie ist das denn? Sind wir dafür geschaffen ,um uns eine Frau im Leben auszusuchen und mit der für immer zusammenzubleiben? Oder sind wir ursprünglicherweise dafür geschaffen worden um möglichst viele Kinder in die Welt zu setzen, und das mit immer anderen Frauen? Damit unsere Gene so oft es geht weitergegeben werden? Gilt das heute noch? Oder haben wir das nur vergessen?

Wann ist man denn wirklich glücklich in einer Beziehung? Was macht eine glückliche Beziehung aus?

Ich persönlich glaube, dass das wahre Glück aus einer Vielzahl von Dingen entsteht.

Manche Menschen sagen ja, „ach mir persönlich ist das Aussehen meines Partners überhaupt nicht wichtig“. Das halte ich persönlich für komplett gelogen. Wenn einem der Mensch vom äußeren nicht zusagt, dann kann man auch Ihn nicht wirklich lieben. Oder doch?

Denn es ist nunmal so, das das erste was wir an einem fremden Menschen wahrnehmen sein äußeres Abbild ist. Wenn uns das nicht zusagt, weil wie natürlich bestimmte Vorstellungen haben, dann können wir doch diesen Menschen schlecht begehren oder? Diese Argumentation lässt viel Spielraum für Meinungen und Aussagen offen, deswegen möchte ich nicht weiter darauf eingehen.

Aber können wir Menschen lieben, wirklich aus ganzem Herzen wenn dieser Mensch vollig anders ist wie wir?

Können wir einen Menschen lieben, auch wenn er 10 Jahre plötzlich im Koma liegt? Oder machen wir uns dann so viele Gedanken, dass wir persönlich mehr drunter leidern, als wenn wir denjenigen verlassen würden? Es begegnen mir persönlich zur Zeit so viele Fragen in der Liebe, denn auch ich weiß zur Zeit nicht wohin mich der Weg der Liebe führen wird.

Die Liebe so wie ich sie zur Zeit definiere, besteht aus geben und nehmen. Der jeweils andere Partner muss zur jeder Zeit das Gefühl haben, vom anderen Geschlecht geliebt zu werden.  Wenn das nicht mehr der Fall ist, wenn der eine Partner immer nur geben muss und das auf längere Sicht (ab 1 Jahr aufwärts) kann das jemals wieder gut gehen?

Ich befinde mich gerade in so einer Situation, wo ich ständig geben muss und leider überhaupt nichts bekomme. Und das macht mich krank und kostet mich immense Kraftressourcen. Und ich weiß auch, dass meine Quelle der Liebe irgendwann versiegen wird wenn sie nicht bald wieder aufgefüllt wird. Genau das gleiche passiert mit dem Sex. Sex ist der Klebstoff der Liebe. Kein Sex, oder extrem schlechter Sex und der Klebstoff der Liebe versiegt. Bei mir jedenfalls.

Ist denn die Liebe nicht die wahre Lebensaufgabe? Einen Menschen zu finden, den man für immer in sein Herz einschließt?

Eines ist dennoch sehr wichtig und ich meine es ist der Grundsatz aller Grundsätze:

„Wer nicht für die Liebe kämpft, der wird sie niemals erlangen.“

Was ist, wenn man ständig kämpfen muss? Und kein wirkliches Ende in Sicht ist? Lohnt es sich denn weiterzukämpfen?? Und wie lange sollte man kämpfen, sodass man am Ende nicht sagen kann, ich habe es nicht versucht??

Alexander Stritt

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Sinn des Lebens

Aus was besteht das Leben?? Gibt es wirklich so etwas wie Ziele??

Ist der Lebensweg vorgegeben?? Ist Armut, Geld, Glück und der Erfolg eines jeden Menschen von Geburt an festgelegt?? Gibt es jemanden der auf uns aufpasst?? (Schutzengel?)

Ich denke das das Leben in groben Zügen vorgegeben ist. Ich glaube aber auch das jeder sein Leben selber in der Hand hat. Ob ein Mensch Glück hat oder Freude das liegt immer in seiner Hand.

Aber warum sind manche so reich haben tolle Autos, Jets, können mit Frauen um sich werfen?

Und warum sind manche Menschen (obwohl die beiden Menschen 100m auseinanderwohnen) so arm, einsam, Geldsorgen, Behinderungen, Familienmitglieder gestorben etc.

Was ist der Grund??

Ich denke das wenn man auf die Welt kommt, dass man bestimmte Lebensaufgaben zu bewältigen hat. Das man kämpfen muss, durchhalten und nicht aufgeben soll. Und daraus wird der individuelle Mensch im Laufe des Lebens geschliffen. Bewältigt er die Aufgaben so wird er stark, es haut ihn so schnell nichts um. Ist er aber kein Kämpfer sonder einer der immer nur in getretene Pfade tritt. So wird er an neuen Sachen (Problemen) daran zu knabbern haben.

Zum Beispiel ist meine Mutter als ich 16 war an ihrer Alkoholsucht gestorben. Was heißt das?? Aufgeben?? Auch umbringen weil das Leben so gemein zu einem ist?? Die Schuld wo anders suchen??

Ist das ein Zeichen des Lebens?? Was sagt es einem?? Soll mein Weg auf eine andere Bahn gebracht werden??

Für mich war es ein Zeichen des Lebens. Ich habe gelernt aus mir was zu machen. Habe gelernt mit Problemen und mit schwierigen Zeiten umzugehen. Es hat mich unheimlich stark gemacht, mich auch haut so schnell nichts um.

Durch das bin ich ein sehr sensibler Mensch geworden, kann gut mit Menschen umgehen weil ich sie sehr schätze.

Ich für mich habe aus der Erfahrung gelernt.. Habe das beste daraus gemacht, mich verändert unzwar zum positivem.

Ein guter Freund von meinen Eltern, ein sehr hochangesehener Schamanist, ist als kleines Kind auf einer Straße gelaufen. Er bemerkt das seine Schuhsenkel offen sind. Er beugt sich runter und während er sich runterbeugt, kippt über ihm ein Laster um.. der Laster hat Ihn verfehlt weil er sich gerade gebückt hat. Sinn?? Ein Stupser von Gott?? Schutzengel.. wie auch immer. Danach hat er sich entschlossen diesem Phänomen auf den Grund zu gehen. Er ist heute ein Körperspezialist in Form von Meditation, Geistesheilung macht Familienaufstellungen usw.

Wäre das nicht gewesen, so wäre er heute?? Ich für mich denke es wollte jemand, das er diesen Beruf wählt.

Habt Ihr auch solche Erfahrungen?? Sind es vielleicht Lebenswege?? Lebensziele?? Denkt doch mal drüber nach… Ich persönlich glaube auch das alles im Leben, und ich meine wirklich alles eine wahren Sinn hat.

Jeder Mensch auf diesem Planeten, hat Aufgaben und Ziele in seinem Leben schon von Geburt an. Es ist nur die Kunst sie als solche zu sehen. Seht doch mal die Aufgabe für euer Leben in schwierigen Zeiten..nehmt das beste daraus mit, denn das Glas ist immer halbvoll.

Nichts kommt durch Zufall (es fällt euch zu: Zu-fall). Aber nur ihr Entscheidet was oder wie ihr mit euren Zufällen umgeht.

Haben wir alle das Steuer des Lebens in den Händen??

Erkennen wir was mit uns passiert??

Nimmt aus allem das Beste mit, egal wie groß die Lebensaufgabe ist. Das wünsche ich euch von Herzen. Erkennt die Aufgaben des Lebens und meistert sie. Viel Erfolg:

Alexander Stritt

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Die Entscheidung liegt bei Dir!!

Heute kam eine Patientin zu mir in die Kabiene und sagte: „Mensch haben wir ein Wetter, das wird ja auch nie warm“

Ich sagte zu Ihr: Ich sage Ihnen gleich meine Meinung, ich gehe mir nur mal kurz die Hände waschen“.

Sier erzählte mir wie es Ihr geht mit den Beschwerden, und ich fing an Ihr Meine Meinung zu sagen:

Ich habe da eine ganz eigene Meinung. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Wenn es draußen kalt ist, dann ziehe ich halt was warmes an. Ich mag es nicht wenn man dauernd so rumjammert. (Deutschland ist ein Land wo die Menschen gerne jammern, anstatt sich anzugucken!!)

Die Patientin sagte: Ja aber es nervt mich doch total, dauernd diese anzieherei. Ich möchte endlich mal wieder was luftiges tragen.

Daraufhin sagte ich:

Dann tuen sie es doch!!

Sie schaute zu mir rauf und meinte verwundert: Ich kann es doch nicht es ist doch kalt draußen!!

Ich sagte: Warum denn nicht?? Sie könnten ja ohne Jacke und Pulli raus gehen, nüchtern betrachtet könnten sie es aber sie entscheiden sich gerade den Pulli anzuziehen..es ist Ihre Entscheidung was sie machen, es liegt alles in Ihrer Entscheidung.

Ich fügte noch hinzu: Alles was sie machen, liegt in Ihrer Entscheidung, z.B entscheiden Sie sich gerade auf meiner Bank zu liegen.

Ja aber ich muss doch.

Nein sie müssen nicht es liegt in ihrer freien Entscheidung, sie habe sich ja entschlossen um 16h hier her zu mir zu gehen und sich von mir behandeln zu lassen oder..es war ihre Entscheidung oder etwa nicht??

Ja Sie haben ja recht…

Ich sagte wieder: Hat sie denn schon mal ein Telefon aufgehalten??

Natürlich!!

Ich sagte: Also das ist ja komisch, als ich das letzte mal ein Telefon gesehen habe war es nur ein haufen Plastik mit beschrifteten Knöpfen, ein Telefon kann mich nicht aufhalten. Es ist ja vollkommen willenlos und ohne Leben.. so was hält sie auf??

Hmm..stimmt!! Sagte sie.

Alles was Sie in Ihrem Leben tun oder auch nicht tun hängt mit mit Ihrer Entscheidung zusammen. Sie wählen jeden Tag, jede Stunde, jede Minute ob sie das oder jeniges tun. Alles was ist oder sein wird in Ihrem Leben Entscheiden sie und sonst keiner!!

Weiter sagte ich: Wer ist denn Veratnwortlich dafür das wenn jemand der über die Straße geht und angefahren wird und der jenige im Rollstuhl landet?? Der Autofahrer?? Die Ampel?? Wurde er irritiert?? Das waren jetzt alles Ausreden. Die wahrheit liegt woanders..

Dieser Mensch hat sich entschieden über die große Straße zu gehen, also hat er auch mitentschieden angefahren zu werden und im Rollstuhl zu landen.

Ihr Fliegt in Urlaub?? Toll!! Auch hier entscheidet Ihr euch, das das Flugzeug abstürzen kann. Oder etwa nicht?? Ihr seid ins Flugzeug eingestiegen es war euer Willen. (Kommt jetzt nicht mit: Ja aber ich musste ja weil………, sterben muss man sonst muss man nichts!!)

Diese Einstellung hat mein Leben total umgekrempelt, für mich gibt es keine Ausreden mehr so alla: Sorry war so viel los auf den Straßen, ich konnte nichts dafür!! (Natürlich kann man was dafür, man müsste nur 30min eher fahren. Es liegt in meiner Entscheidung wann ich losfahre!!!!).

Ich fühle mich dadurch viel freier, habe keine Einschränkungen mehr und keine Ausreden, denn ICH entscheide für mein Leben und sonst keiner!! ICH entscheide wieviel Geld ich habe, weil ich entscheide was ich ausgebe. ICH entscheide wie es mir geht, weil ich entscheide was ich tue. ICH entscheide ob meine Beziehung glücklich ist, weil ich entscheide mich jeden Tag mit meiner Partnerin zusammenzusein und zu wohnen. Alles liegt in euer Entscheidung.

Entscheidungen verändern euer Leben, also entscheidet euch.(Alexander Stritt)

Die Entscheidung liegt bei Dir!!

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Gedankenzensur…

Was machen die Menschen mit den unzensierten Gedanken??

Jeder denkt irgendetwas, zu jeder Zeit, jeden Tag mehrmals, Gedanken die man nicht aussprechen möchte, Gedanken die keinen etwas angehen.
Nicht einmal die eigene Freundin.

Was man WIRKLICH denkt bleibt für immer verborgen.

Was wäre denn wenn jeder Mensch genau so sprechen würde und so handeln würde wie er gerade im Moment denkt?? Wenn man das aussprechen könnte was einem schon lange den Atem nimmt??

Wäre das besser oder schlechter für uns?? Oder ist es denn nicht einfach wunderbar solche Gedanken zu haben:

Freundin betrogen

Zu sagen das alles in Ordnung ist, obwohl man mitten in der Schuldenfalle sitzt??
Gesagt: „Ach das macht mir nichts aus“ Obwohl es einen total nervt??

„Ich liebe Dich“ gesagt,obwohl man denjenigen Menschen nicht liebt, es aber sagt weil man Ihn nicht verletzen möchte??

Wäre es nicht mal toll zumindest ein bisschen von unsrerer gedanklichen Fassade abzulegen??

Menschen die in unserer verbohrten Gesellschaft so sind nennt man auch (um sie klar von der „guten“ Masse abzuheben):

„Der schwimmt gegen den Strom“

Menschen die soetwas machen bewundere ich sehr, sie sind mutig und sich nicht zu schade die Wahrheit auszusprechen, denn nur die Wahrheit ist wahr!!

Da ich hoffe zu denjenigen Menschen gehören zu dürfen, weiß ich selber das es nicht leicht ist, genau das zu sagen was man immer denkt. Ich persönlich glaube das die Gedanken der wahre Schatz eines jeden Menschen ist und man auch sehr wenigen Menschen wirklich das sagt oder erzählt was man wirklich denkt.

Kann man den einen Menschen wirklich „inn und auswendig“ kennen??

Nein das glaube ich nicht!! Jeder Mensch auf dieser Welt hat Gedanken, Fantasien, Vorstellungen und Meinungen dier er lieber für sich behält. Ob das gut oder schlecht ist für ihn und/oder für seine Umwelt das muss jeder selber herausfinden.

Aber manchmal sollte man aus sich heraustreten und seine wirkliche Meinung klar und deutlich äußern, den wenn sich aufgestaute Gedanken häufen und man keine Möglichkeit findet um sie abzubauen, dann entstehen Krankheiten sei es Krebs oder Kopfweh!!

Ich bin letztens aus mir herausgetreten und habe in meiner alten Zivildienststelle gesagt was ich von denen halte, daraufhin habe ich Antrag auf Versetzung gestellt. Und nun bin ich mit meiner neuen Zivildienststelle so zufrieden das ich da gerne hingehe!! Es hat viel Engagement und Mut gebraucht und ich habe mir wieder Menschen geschaffen die mich hassen, aber das ist mir egal-ich verbiege mich für keinen Menschen auf der Welt. Ich bin glücklich und nur das zählt!!

Es ist in unserer deutschen Gesellschaft sehr schwer gegen den Strom zu schwimmen. Aber wen erkennt man wieder?? Den Fisch der mitschwimmt so wie viele Hunderttausend andere Fische auch?? Oder die 10 Fische die dagegen schwimmen??

Ich möchte erkannt werden im Leben!!

„Denn wer immer nur in die Spuren anderer tritt, hinterlässt keine Eindrücke“ (unbekannt)

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