Archiv der Kategorie: Motivation

Ziele und Veränderungen 2007

Jetzt ist es endlich soweit, 2007 ist vorbei und in den Startlöchern steht 2008.

Ich mache mir schon Gedanken darüber was passiert ist, wie ich mich verändert habe und was ich eigentlich zu erwarten habe von 2008. Ich brauche das irgendwie. So ohne wirkliche Ziele durch das Leben zu laufen, wäre ja genauso wenn man mit einem Schiff hinausfährt und man nicht weiß wohin man möchte.

Veränderungen:

Ich glaube, ich habe 2007 beruflich einen ganz großen Schritt gemacht. Ich sehe Krankheitsbilder wesentlich komplexer, kann die Dinge besser einordnen und sie auch so umsetzen wie ich das für richtig halte. Und das spüren natürlich auch meine Patienten. Ich hatte dieses Jahr (ja ich zähle soetwas, ist wichtig für mich!!) genau 5 Patienten denen ich nicht helfen konnte/bei denen meine Therapiemaßnahmen nicht angekommen sind. Aus welchen Gründen auch immer, aber eines ist sicher: Es sind 5 zuviel!!

Ich bin 2007 zu meiner Freundin gezogen, und somit von Zuhause weg. Dies hat mir extrem gut getan, nicht weil ich mit meinen Eltern Zoff habe, ich denke einfach irgendwann muss auch der beste Vogel aus dem nest springen! Basta!

Ich habe außerdem noch eine Weiterbildung angefangen, die mich natürlich auch total im beruflichen Sinn nach vorne bringt. Es musste aber sein, ohne diese Weiterbildung hätte ich meinen Job an den Nagel hängen können, da ich keinen Job mehr gefunden hätte.

Ich habe mir ein sehr kostspieliges Hobby zugelegt: RC Verbrenner Buggys  Kostenpunkt: Anschaffung: 1000€ Monatl. Kosten: ca. 100€  Naja…was ich mir einbilde muss eben sein.

Ich brauche immer etwas zum Lesen, deswegen habe ich 2007 gleich 3 Zeitschriftenabos abgeschlossen:  VIEW, NEON, und natürlich  VANITY FAIR.

Die View ist ein Nachrichtenmagazin das einmal im Monat erscheint, und das Geschehen in der Welt mit Bildern dokumentiert, und was für welche. Echt mal was anderes als so schnörkelige Dinger wie z.B. der Spiegel.

Die Neon ist ein Magazin für junggebliebene Erwachsene, hey, genau das bin ich ja….passt perfekt zu mir!! Neon und View sind übrigens beides Ableger vom Stern!!

Die Vanity Fair ließt mehr meine Freundin als ich, da es etwas von der Bunten hat, will heißen es wird berichtet über Prominente und das geht mir wahrhaftig am Arsch vorbei was gerade Paris Hilton und Konsorten machen.

Ich habe mich 2007 entschlossen meine tägliche Portion Zeitung am Laptop zu lesen: Heute Magazin. Praktischer, macht keinen Müll und es steht genau das drin was ich mir wünsche. Denn man kann sich diese Seite personalisieren lassen. So bleiben Inhalte für die Mülltonne einfach weg!! Das nenne ich Fortschritt.

Ziele für 2008

Ich schließe erfolgreich meine Weiterbildung in Schwandorf bei den Döpfer Schulen ab.

Ich fange im November mit dem Studium zum Bachelor of Science in Regensburg an.

Ich fange an sobald mein Praktikum in Sulzbach losgeht wieder mit regelmäßigem Sport an.

Ich spare ab März ´08 jeden Monat mind. 100 Euro.

Ich finde eine Arbeitsstelle, wo ich nebenbei Studieren kann.

Ich blogge mehr, mind. 2 Beiträge im Monat

Natürlich gibt es hierzu noch weitere Subziele die aber für meine Leser ohne Belangen sind. Ich freue mich auf mein ganz persönliches Jahr 2008.

Ich werde auch für 2008 meine grobe Fahrtrichtung beibehalten:

Extrem kritisch bleiben in jeder Hinsicht.

Alles was mir nicht plausibel genug ist, hinterfragen.

Nicht alles glauben was andere so sagen.

Von keinem Menschen überreden lassen, nur weil er meint es ist „der“ richtige Weg.

Weiterhin etwas mehr gegen den Strom schwimmen als anderen Menschen. Das macht stark und trennt mich von unnützen Zeug was „mich“ besitzt.

Wenn alle einer Meinung sind, dann heißt das noch lange nicht, dass ich es auch sein muss oder?? 
Zum Schluß möchte ich euch ein paar Anekdoten schreiben die mich 2007 das ganze Jahr über begleitet haben: 

„Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.“

(Laotse)

 

 

„Nicht wenige Experten sehen ihre Daseinsberechtigung darin, einen relativ einfachen Sachverhalt unendlich zu komplizieren.”

(Pierre Elliott Trudeau)

 

„Zu mancher richtigen Entscheidung kam es nur, weil der Weg zur falschen gerade nicht frei war.”

(Hans Krallsheimer)

 

 

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.”

(Albert Einstein)

 

 Euch allen da draußen, ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2008:

Alexander Stritt

 

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Eingeordnet unter Das Leben, Motivation

Mein Ich und Physiotherapie

Diese Idee kam mir ganz plötzlich während ich das Tor meiner Garage zu machte.

Manchmal frage ich mich ob ich ein guter Therapeut bin…im Gegensatz zu anderen…ob ich einmal etwas erreichen werde….eine schöne helle, freundliche Praxis führen werde…und ob meine Art Mensch zu sein auch bei den Patienten ankommt. Denn ich bin manchmal glaube ich, nicht ganz leicht.

Ich habe es irgendwie schon immer ein wenig gemerkt was mich von den anderen Therapeuten stark unterscheidet. Das ging schon im ersten Semester auf der Massageschule los.

Ich war immer einer derjenigen, der nicht besonders auffiel mit seinen guten Noten, ich befand mich immer im normalen Durchschnittsbereich.

Ich wusste auch nicht immer alles, was da vorne erzählt wird, hatte immer viel vergessen was zu tun ist, habe Arbeitsblätter verloren etc. ein ganz normaler pubertierender Schüler der Masseur werden wollte eigentlich. Ich hatte mir allerdings den Praxisunterricht ganz genau angeschaut, immer sehr kritisch und habe nicht alles geglaubt was man mir immer erzählt hat. Aber ich musste es glauben da ich ja noch keine Erfahrungen hatte. Ich habe meine eigenen gemacht.

Es hieß immer der hippelige, kleine Alex-so isser halt. Genau ich war so…und das ist auch gut so. Ich habe damals immer gesagt: Lahmarschig wird man von selber! Und das stimmt bis heute.

Als es dann so langsam ins Praktikum ging war ich voll in meinem Element und es ist genau das eingetreten was ich immer gespürt habe und noch heute spüre:

Alle meine Mitschüler haben immer genau das gemacht was von ihnen verlangt worden ist, und auch genauso therapiert. Nur ich wollte mehr, es konnte irgendwie nicht sein das man nach einer Massage einfach so aufhört..ohne noch irgendwas zu machen. Also habe ich im Anschluss an jede Behandlung noch kurz eine HWS Traktion durchgeführt. Und es ist eingeschlagen wie eine Bombe in zweierlei Hinsicht:

1. Ich bin fast aus meinem Praktikum geflogen, weil die Angestellten Therapeuten es mitbekommen haben, dass ich Traktionen als kleiner Masseur mache, ohne Examen und ohne das es auf dem Rezept stand.

2. Es hatte sich im KH rumgesprochen,  dass da wohl ein kleiner Therapeut war der besonders freundlich, nett und hilfsbereit war und der einem wirklich zuhört was man ihm sagt. Und vor allem: Der richtigen Behandlungserfolg hatte mit dem was er macht. Ich hatte im letzten Monat mehr Patienten zu massieren, als der Chef..deswegen konnte ich bleiben, weil die Patienten mit mir außerordentlich zufrieden waren. Das ich ein paar Kollegen ihre langjährigen Patienten weggenommen haben und diese dann nicht mehr gekommen sind als ich weg war ist eine andere Geschichte.

Ich habe damals wie heute einfach gespürt und sofort einschätzen können wer wirklich ein guter Therapeut ist und wer nicht. Denn es kommt nicht darauf an, wieviele Fortbildungen man hat, es kommt nicht darauf an ob studiert oder nicht, es kommt nicht darauf an in der Schule nur 1 ser zu produzieren. Es ist etwas, dass kann man nicht erlernen, nicht kaufen. Und auch nicht üben.

Dieses Feeling in den Händen haben nur ganz wenige Therapeuten. Ich habe mittlerweile schon in mehr als 10 Praxen gearbeitet/ausgeholfen. Teilweise als Sportphysiotherapeut, teilweise als Masseur und teilweise als Lymphtherapeut oder alles zusammen.

Ich habe ganz schlechte Praxen kennengelernt, so schlecht das der Putz von den Wänden bröckelt und so gut, dass 2 mal am Tag die Putzfrau kam. Und es ist wie ich es immer gesagt habe.

Schlechte Praxis, gammelig ohne viel Liebe: Schlechte Methoden, kein Plan von nichts, einfach nur Rückenschrubben.

Aufgeräumt, sauber und freundlich eingerichtet: TOP- Therapeuten, Clinical Reasoning, und sehr schönes Betriebsklima.

Es ist wie mit allem, ein guter Therapeut ist immer gefragt, auch in Zeiten unseres Gesundheitssystems. Wie gesagt ich habe ganz schlechte Therapeuten kennengelernt, und extrem gute denen ich dankbar bin bis auf Blut.

Dazu gehört ein ehemaliger Sportphysiotherapeut der: VFB Stuttgart, und den 1. FCN mehr als 30 Jahre lang betreute. Ich habe leider keinen Kontakt mehr zu Ihm, aber er hat mir während ich ihn kennenlernen durfte, mehr Tipps gegeben als jede andere Schule es jemals könnte. Tipps die von entscheidender Qualität sind, die das entscheiden was ich angesprochen habe:

Großen Erfolg im Beruf oder Futter für unser Gesundheitssystem.

Ich glaube man hat es nicht wirklich selber in der Hand ob man ein guter Therapeut wird oder nicht. Entweder man hat dieses Feeling, diese goldenen Hände oder eben nicht. Und das ist nicht nur in unserem Beruf so sondern in jedem. Es gibt einfach Menschen die sind dafür wie geschaffen, und es gibt Menschen die machen das selbe…haben aber eigentlich keine Ahnung was das soll.

In meiner ehemaligen Massageschule habe ich es schon gemerkt: Ich habe etwas an mir was keiner merkt außer mir, ich habe etwas, was vielleicht einer noch damals in meiner Klasse hattte. Und ich hatte wiedereinmal recht.

Dieser damalige Kollege ist mittlerweile Physiotherapeut und macht nun seine 3.!!!!! Praxis im Raum Nürnberg auf!! Und andere Beschweren sich wenn die Patienten ausbleiben!! Es ist ein guter Kollege von mir, der wie soll ich es sagen es gibt keinen Ausdruck dafür:

In allen belangen dieses Feeling, diese goldenen Hände besitzt. Seine 2. Praxis ist mittlerweile für 2 Monate im Vorraus ausgebucht.

Das ist Erfolg: Der unabdingbare Wille zur maximalen Patientenzufriedenheit. Alles andere ist Bullshit. In allem was ich gemacht habe beruflich, ob selbständigkeit, Personal Coaching, Fitnesstrainings, oder einfach Physiotherapie-ich hatte immer dieses Feeling. Das klingt jetzt total abgehoben und so nach dem Motto der hat doch einen Knall, aber die Menschen die dieses Feeling auch spüren, egal in welchem Job, wissen jetzt genau was ich meine.

Alle anderen werden sich dann hier über diesen Text aufregen, ich verzeihe euch.

Die Menschen/Kollegen die sich bei mir persönlich über das hier aufregen, natürlich auch Kollegen…da weiß ich genau wieder was los ist. Sie haben dieses Feeling nicht. Man outet sich damit praktisch selber…

Ich möche auch meiner Mutter danken, die heute Geburtstag hat. Du hast mich immer inspiriert, mir immer Mut gegeben und mich mit deiner Wärme beschützt. Du bist so tief in meinem Herzen, wie kein anderer Mensch. Ich weiß du bist immer bei mir. Ich wünschte ich könnte dich berühren.

Ich widme diesen Text meiner geliebten Mutter und Vorbild, die leider durch eine schwere Sucht nicht mehr unter uns weilt. Ich liebe dich…..Danke.

Alexander Stritt

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Eingeordnet unter Mein Beruf, Motivation, Zur meiner Person

Die Menschen fragen zu wenig!

Ich weiß nicht was mit mir zur Zeit los ist, aber Ihr wisst ja bestimmt alle das ich mich gerade in der Fortbildung zum Physiotherapeuten befinde.

Ich hatte darüber auch ein Weblog, aber das habe ich mangels Zeitgründen wieder gecanceled. Deswegen hier:

Ich wusste genau, dass diese Fortbildung mir einiges an Kraft, Geduld, und jede Menge Geld kosten wird.

Aber nun zum eigentlichen Thema was ich euch mitteilen werde:

Ich bin derjenige in der Klasse der sich warscheinlich am meisten mit den Menschen auseinandersetze, die mir einiges an Wissen vermitteln wollen (aber nicht jeder kann es):

Meinen Dozenten.

Nicht jeder mag das, das ich immer so genau bin, soviel nachfrage und teils auch mal nicht so kluge Fragen stelle. Doch dies alles hilft mir, den komplexen Stoff zu begreifen. Teilweise kommt es zu einer richtigen Konfrontation meiner und der Meinung des Dozenten. Doch dies ist überhaupt nicht persönlich oder gar provozierend aufzufassen.

Noch etwas: Wenn ich merke, das ich absolut im Unrecht bin dann möchte ich auch meine Meinung aktualisieren, so stur bin ich nicht. Aber ändert sich auch eine Meinung eines Dozenten wenn er merkt das er im unrecht ist? Das ist die Frage.

Ich möchte mich dann auch mit dem dozenten auseinandersetzen und unsere beiden standpunkte ausdiskutieren. Viele mögen drüber lachen, aber ich habe ein Recht darauf mich intensiv mit den Lehrern auseinandersetzen, dies kann mir keiner nehmen. Und ich lasse es mir auch nicht nehmen. Das war in meiner Erstausbildung so, in meinen vielen Fortbildungen und das wird auch so bleiben.

Stellt ihr keine Fragen weil ihr euch dann vielleicht schämt vor den anderen Personen im Raum?Müsst ihr vielleicht gar nicht fragen? Natürlich auch möglich.

Es liegt natürlich auch daran das ich ein sehr expresionistischer Mensch bin. Keine Frage.

Was ich mit diesem Statement sagen möchte ist:

Wer eine Frage stellt der ist für 5 min. ein Trottel.

Wer keine Frage(n) stellt ist dies ein leben lang!

Viele Menschen fragen definitiv zu wenig!! Da bin ich mir fast sicher…

Denkt mal drüber nach…

Euer:

Alexander Stritt

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Eingeordnet unter Motivation

Wenn man etwas wirklich will…

Wenn man etwas wirklich will…

Wenn man etwas aus ganzem Herzen tut…

Wenn man in der Sache die totale Erfüllung hat…

Wenn man sich im Flow Zustand befindet…

Wenn man darin komplett aufgeht…

Wenn man…

dann schafft man es auch!

Ich bin der großen Überzeugung, dass wenn man sich etwas großes vornimmt, dass man dies auch schaffen kann. Sei es die Besteigung zum Mount Everest, sei es, dass man eine große Fortbildung macht die man noch unbedingt für den nächsten Karriereschritt braucht, oder natürlich komplett andere Dinge.

In uns allen schlummern so große Potenziale, dass wir glaube ich gar nicht wissen, wie wir diese optimal nutzen können. Warum wissen wir das denn nicht? Wie weit ist denn die Forschung und Wissenschaft mit dem Thema?

Ich denke auch man kann es fast schon verallgemeinern, obwohl ich ja mit dem Wort nicht recht befreundet bin. Ich glaube, dass wenn man sich mit seinem Körper auseinandersetzt und dies auch wirklich tut, so wie z.b die Buddhistischen Mönche. Das man dann seine kompletten Kräfte und Fähigkeiten erlangt, denn wie ist es möglich das jemand einen Granitstein zerschlägt und gerade 65 kilo wiegt? Das müsste ja dann für jemanden der 120 Kilo wiegt und das 3-fache an Kraft hat ein Kinderspiel sein? Ist es aber nicht! Woran liegt das?

Es ist ein wenig so wie Spiele der Pokemon-Reihe glaube ich. Umso weiter mann kommt, umso mehr Fähigkeiten erlangt man auch. Aber nur wenn man sich mit seinem Körper auch intensiv auseinandersetzt.

Tun wir das denn überhaupt? Was heißt in unseren Augen „intensiv“? Was kann man gezielt tun, damit unsere innersten Fähigkeiten zu Tage treten?  Und ist dies in unserer westlichen Welt noch machbar? Fragen, die ich euch leider nicht beantworten kann, aber vielleicht kennst sich ja einer meiner treuen Leser ein wenig damit aus. Über ein Feedback würde ich mich freuen, da mich dies selber stark interessiert!

Was heißt es denn sich mit dem Körper auseinanderzusetzen? Meditieren? Schlafen? Budha? Wo liegt der Schlüssel zu unserem innersten?

Dies kann man nicht klar definieren, nur ist eines festzuhalten:

Die unabdingbare Vorraussetzung ist immer der Wille. Wo ein Wille, dort auch Möglichkeiten, Fähigkeiten und Mut etwas zu schaffen.

Wenn jemand sich mit seinem Körper auseinandersetzen MUSS, aber nicht will, dem bleibt der eigene Körper ein Buch mit sieben Siegeln. Und das ist generell so:

Ein Wille versetzt anscheinend auch Berge…deswegen glaube ich auch ein bisschen an so Wunderheiler, vielleicht ist es ja gar nicht so weit hergeholt? Vielleicht hat dieser Mensch nur den richtigen Schlüssel dazu gefunden? Möglich wäre es ja..

Denn keine Wissenschaft, kein Studium der Medizin, kein CT, MRT, Röntgen, Ultraschall etc. kann jemals unsere individuellen Fähigkeiten darstellen.

Der liebe Gott war ein Meister seines Faches…und wir? Wir sind alle noch unter unseren wahren körperlichen Möglichkeiten. Ist es nicht so? Wenn sich jeder mal selber frägt? „Kann ich eigentlich nicht viel mehr als das, was ich gerade tue? Ich denke wir könnten viel, viel mehr wenn nur unser wille nicht immer mit UNS Gassi geht.

Alexander Stritt

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Eingeordnet unter Motivation, Philosophie

Jetzt wird´s wieder ernst

15.000 Euro teuer. 80km weit weg von Zuhause. Neue Menschen, Neue Stadt.

Ich: Wenig Geld, Freundin Zuhause, brauche lange zum lernen.

Das ist ab dem 1. Mai mein neues Leben.

Ja ich finde ich fange irgendwie ein kleines neues Leben an. Ein Leben was ich schon mal kannte durch meine Ausbildung zum Masseur. Doch das war irgendwie anders als jetzt. Damals war ich 16 und habe in einer Institution gewohnt wo gekocht, geputzt und ein wenig auf mich aufgepasst wurde, dass ich nichts anstelle.

Und jetzt? Mit 22? Irgendwie ist das komisch…Ich ziehe da einfach so nach Schwandorf in ne eigene Bude. Muss jeden Tag für mich kochen, aufräumen, putzen und dazu kommt noch das Lernen. Ach ja arbeiten soll ich ja auch noch gehen zwischendurch.

Und genau das macht mir irgendwie Sorgen. Das ich es irgendwie nicht auf die Reihe bekomme. Ich weiß gar nicht wieso.

Ob ich das alles schaffe? Auf jeden Fall brauche ich jemanden um mich rum. Deswegen wohne ich in einer voll schönen WG. Liegt zwar preislich über meinem strikten Finanzplan aber ich muss mich ja auch irgendwie wohlfühlen oder?

260 Euro mit allem inkl. WLAN. Denn das ist wichtig. Damit ich Kontakt zu meinem Weblog hier halten kann. Denn ohne das geht es ja auch nicht mehr.

Wenn ich ganz ehrlich bin, dann kullert mir immoment etwas meine Wangen runter. Irgendwie habe ich Angst. Angst das alles abbrechen zu müssen, weil kein Geld mehr da ist. Aber ich will das ja…unbedingt. Denn diese Fortbildung sichert mir in 18 Monaten meinen Unterhalt. Ich brauche diese Fortbildung..ansonsten kann ich in meiner Branche Harz 4 beantragen.

Und dann die 2. Seite meiner Gedanken: Totale Freude, bin absolut scharf drauf endlich wieder die Schulbank drücken zu können um wieder was neues zu lernen. Ich freue mich in Übermaßen auf die Ausbildung, auf die neuen Leute und alles was sich um mich herum verändern wird. Ich träume seit 1 Woche schon davon. Ich kann es auf den Punkt gebracht, kaum erwarten das es nun endlich bald losgeht.

Ich habe keine Ahnung was auf mich zukommt, ich weiß es wirklich nicht. Aber wenn ich mir so überlege gibt mir irgendwie eines viel Kraft:

Mein unabdingbarer Wille dieses Mammutprojekt ohne wenn und aber, bei guten und bei schlechtem Wetter bedingungslos durchzuziehen. Es gibt für mich kein aufgeben. NEIN!!! Ich werde es schaffen. 100%-ig.

Denn ich will es schaffen, sowie alles in meinem Leben. Ich war damals schon nicht so gut in der Hauptschule.

Und dann der Knall: Ich war der einzige in meiner Klasse der den Quali geschafft hat. Unzwar genau mit 3.0!

Genauso wie heute galt für mich nur der Sieg. Der Sieg über die Lehrer. Es gab das Wort: „Aufgeben“ und den Satz: „Ich schaffe den Quali nicht“, so etwas hat nicht existiert. Und das hat mir die Kraft damals wie heute gegeben, diese Dinge die ich mir fest vornehme, auch durch zuziehen.

Denn ich wusste damals, dass an diesem Stück Amtspapier meine gesamtes Berufsleben hängt. Und es stimmt! Ohne den wäre ich jetzt warscheinlich am Boden zerstört.

Nur was ich euch auch mit dieser Geschichte erzählen möchte ist, das egal wie schwer es sein werden mag, egal wieviel Geld soetwas kostet und egal wieviel ihr von euch selber opfern müsst:

Wenn man im Leben etwas will, dann schafft man das auch. Ich bin der festen Überzeugung!

Jetzt gehts los für mich..ich schaffe es!!

Alexander Stritt

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Eingeordnet unter Das Leben, Mein Beruf, Motivation

Mein absoluter Traum

Was ich schon alles für Träume im Automobilbereich gehabt habe, dass wollt Ihr gar nicht wissen. Ich wollte schon so ziemlich alles mir mal an Autos kaufen-später wenn ich das große Geld verdiene.

Nur jetzt ist mir Jupiter gnädig. Es gibt ein Auto, dass knapp 520 PS hat, über 600 nm Schub erzeugt und das im Durchschnitt nur 14 Liter verbraucht. Und das Beste: Dieses Geschoß kostet in der Vollausstattung knapp 80.000 €.

Viel Spaß beim Googeln.

Doch eine CO-2 Schleuder soll nicht Thema sein.

Es geht um seine Lebensträume und die Erfüllung derer. Ich persönlich meine, dass das hinarbeiten auf einen wahren Lebenstraum erst das Leben lebenswert macht.

Wenn man die ganzen Steine weggeschafft hat, die einem den Weg zum Traum verbaut haben, dann kann man dieses Ziel auch wirklich genießen. Ich brauche irgendwie so ein Ziel, irgendetwas materielles auf das ich mich freuen kann, wenn ich mir dieses Teil mir kaufe.

Ich brauche irgendeinen Motor in meinem Leben, und bei mir ist der Motor meine unbändige Motivation etwas zu schaffen. Ich kenne keinen besseren Motivationsschub, als dieser Satz eines Patienten nach meiner erfolgreichen Behandlung:

„Oh ja, es ist wirklich besser geworden, ich habe keine Schmerzen mehr“. „Mir geht es viel besser seit sie mich Behandeln“. Dieser Satz, einmal in der Woche reicht aus und ich kriege so einen wahren Motivationschub in meinem Leben, als ob mir jemand mit dem Baseballschläger ins Belohnungszentrum des Gehirns schlägt. Das ist echt einmalig.

Und soetwas glaube ich braucht jeder Mensch, jeder. Ich persönlich glaube, dass es keinen Menschen gibt der etwas ohne einen bestimmten Antrieb macht. Auch wenn man es nur aus freien Stücken heraus macht. Ein Sinn muss immer etwas ergeben. Denn ohne Sinn macht man doch nichts oder?

Wenn etwas keinen Sinn ergibt, ist es dann lohnenswert es in Angriff zu nehmen? Gibt es denn überhaupt etwas, was man machen kann ohne das es einen Sinn ergibt? Oder muss alles im Leben einen Sinn ergeben unterm Strich?

Ich persönlich brauche in jedem Schritt meines Lebens, die hinter mir stehende Motivation. Ohne diese unbedingte Motivation etwas zu erreichen bin ich ein leerer Hautsack.

Nur was sollte man tun wenn einem die Motivation komplett verlässt?

Das ist gar nicht so einfach aber auch dafür gibt es eine Lösung. Wenn man merkt das man sich im Flow-Zustand befindet, muss man nur die überschüssige Flow Energie in ein wieder abrufbares Gefühl speichern, um sie dann in Situationen völliger Motivationslosigkeit wieder abzurufen. Nicht einfach, aber ich habe es mittlerweile geschafft und der Erfolg ist gigantisch.

Denn wisst ihr:

Nur wer Schwäche zeigt, kann wahre Stärke demonstrieren.                                                                                                               Stärke ist die Fähigkeit immer einmal mehr aufzustehen, wie man hinfällt.

Nein, dass sind keine doofen Sprüche von irgendwelchen schlauen Leuten die zuviel Freizeit haben, dass ist wirklich so. Aufstehen und sein Lebensziel weiter zu verfolgen ist extrem schwer und das hinfallen so leicht. Aber genau deswegen gibt es die Motivation, die unabdingbare Motivation wieder einmal mehr aufzustehen als das man hingefallen ist.
Sich zum wiederholten Male aufzurappeln und weiterzugehen, egal wie schwer der Weg auch sein mag. Nur so kommt man an sein Ziel. Und dabei spielt es keine Rolle, wie groß oder wie klein dieses Zeil auch sein mag.

Denn für mache Menschen ist ein kleines Ziel schon was ganz großes!

Ich wünsche euch, dass Ihr auch nach dem 9. Fall das 10. mal aufsteht und weitergeht. Verliert euer Ziel nicht aus den Augen, denn es ist das einzige was euch aufstehen lässt. Denn umso länger man liegen bleibt und Pause macht umso schwerer steht man im Leben wieder auf!

Wenn ihr gerade am Boden liegt-steht auf. Es ist eure einzige Chance.

Alles Gute…

Alexander Stritt

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Eingeordnet unter Das Leben, Motivation, Philosophie

Lebensvorbild

Ich war heute bei einem Menschen, der:

1. Halbseitig gelähmt war.

2. 100% Blind.

3. Einen operativen Eingriff zwecks einem eiergroßen Gehirntumor hinter sich hat.

3. Inkontinent ist.

4. Und daraus resultierend Bettlägerig ist.

Und dieser Mensch hatte einen Lebensmut, dass es mich echt in den 3 Stunden umgehauen hat. Ich bin aus diesem Zimmer so hochmotiviert für das Leben rausgegangen, dass es eine wahre Freude ist.

Ich konnte mich auf einmal wieder an den kleinen Dingen im Leben freuen.  Und genau das hat mich nachdenklich gemacht. Für uns zählen nur ganz banale Dinge…leider.

Und was machen wir?? Wir beschweren uns über zuwenig Geld, diese vielen Sorgen, (die eigentlich keine sind). Über zu hohe Mieten, die Strompreise, beschweren uns darüber wenn wir mal einen starken Husten oder eine Grippe erwischt haben. Lauter solche Kleiningkeiten halt.

An solchen Menschen kann man sich festhalten. Die wissen auf was es im Leben ankommt.

Übrigens: Er hat in diesem Zustand 6!!! Bücher geschrieben.

Eines davon hat er mir geschenkt.

Ich bewundere Ihn, und werde das ständige Gejammer wegen Kleinigkeiten mal aufhören.

Mal schauen wie lange ich es schaffe.

Ein wahres Lebensvorbild.

Alexander Stritt

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Eingeordnet unter Das Leben, Motivation