Die Menschen fragen zu wenig!

Ich weiß nicht was mit mir zur Zeit los ist, aber Ihr wisst ja bestimmt alle das ich mich gerade in der Fortbildung zum Physiotherapeuten befinde.

Ich hatte darüber auch ein Weblog, aber das habe ich mangels Zeitgründen wieder gecanceled. Deswegen hier:

Ich wusste genau, dass diese Fortbildung mir einiges an Kraft, Geduld, und jede Menge Geld kosten wird.

Aber nun zum eigentlichen Thema was ich euch mitteilen werde:

Ich bin derjenige in der Klasse der sich warscheinlich am meisten mit den Menschen auseinandersetze, die mir einiges an Wissen vermitteln wollen (aber nicht jeder kann es):

Meinen Dozenten.

Nicht jeder mag das, das ich immer so genau bin, soviel nachfrage und teils auch mal nicht so kluge Fragen stelle. Doch dies alles hilft mir, den komplexen Stoff zu begreifen. Teilweise kommt es zu einer richtigen Konfrontation meiner und der Meinung des Dozenten. Doch dies ist überhaupt nicht persönlich oder gar provozierend aufzufassen.

Noch etwas: Wenn ich merke, das ich absolut im Unrecht bin dann möchte ich auch meine Meinung aktualisieren, so stur bin ich nicht. Aber ändert sich auch eine Meinung eines Dozenten wenn er merkt das er im unrecht ist? Das ist die Frage.

Ich möchte mich dann auch mit dem dozenten auseinandersetzen und unsere beiden standpunkte ausdiskutieren. Viele mögen drüber lachen, aber ich habe ein Recht darauf mich intensiv mit den Lehrern auseinandersetzen, dies kann mir keiner nehmen. Und ich lasse es mir auch nicht nehmen. Das war in meiner Erstausbildung so, in meinen vielen Fortbildungen und das wird auch so bleiben.

Stellt ihr keine Fragen weil ihr euch dann vielleicht schämt vor den anderen Personen im Raum?Müsst ihr vielleicht gar nicht fragen? Natürlich auch möglich.

Es liegt natürlich auch daran das ich ein sehr expresionistischer Mensch bin. Keine Frage.

Was ich mit diesem Statement sagen möchte ist:

Wer eine Frage stellt der ist für 5 min. ein Trottel.

Wer keine Frage(n) stellt ist dies ein leben lang!

Viele Menschen fragen definitiv zu wenig!! Da bin ich mir fast sicher…

Denkt mal drüber nach…

Euer:

Alexander Stritt

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5 Kommentare

Eingeordnet unter Motivation

5 Antworten zu “Die Menschen fragen zu wenig!

  1. wow! genau das selbe gebaren und die selbe einstellung habe ich in der schule immer vertreten; und habe oft die erfahrung gemacht als rebell und provokateur missverstanden zu werden – dabei will man es doch nur genau wissen!

    ich finde du siehst das genau richtig. lass dich nicht unterkriegen.

    btw: dein blog finde ich echt klasse! schön ab und zu an den gedanken von menschen teilhaben zu können, die sich eben mal mehr gedanken gemacht haben.

  2. Oh weia das klingt als wenn ich das geschrieben hätte. Was wurde ich zu Berufsschulzeiten dumm angegangen weil ich mit den Lehrkräften diskutierte und Fragen stellte…….

  3. adulto

    nun ja, ich würde diese meinung durchaus mal kritisch sehen. hab nämlich in meinem kurs einen sitzen, der irgendwie der meinung ist alles besser zu können als die dozenten und der sich auch keines besseren belehren lassen will. wann sind fragen sinnvoll, nun in erster linie immer dann, wenn der lernwert groß ist und nicht nur für einen persönlich, sondern für alle, schließlich ist so eine vorlesung ja nicht lange und wenn man eine ganz persönliche frage hat, ist es ja nicht unbedingt erforderlich die zeit der mitstudenten zu stehlen. fragen müssen immer konstruktiv sein und einen sinn erfüllen, deshalb schließ ich mich vorher erst mit meinem platznachbarn kurz, ob er das auch nicht versteht oder ob er es mir erklären könnte. jetzt die grundpfeiler der japanischen grammatik oder so in frage zu stellen bringt überhaupt nix. kurze fragen, kurze antworten, langwierige diskussion sind nur dann was wert, wenn sie einen lerneffekt für mehr als nur eine person besitzen. ich hoffe aber mal, dass das bei deinen fragen gegeben ist. ^^

  4. Ich muss ehrlich gestehen:

    Nein manchmal frage ich auch für ANDERE sinnlose Fragen.

    Für mich sind sie aber bedeutend.

    Alexander Stritt

  5. kg

    Defintiv fragen viele zu wenig…
    aber es kommt auch auf die Frage an, einige Leute sollten mehr selbst nachdenken bevor sie fragen stellen, denn wenn immer die gleichen dummen Fragen gestellt wird, oder eine Frage wiederholt wird, wird es bei grossen Gruppen echt nervig und man kommt einfach nicht voran.

    Find es gut das du deine Problem mit der Thematik ausdiskutieren willst. Das ist das beste was man machen kann, nur behalte im Kopf ob es eine langwierige Diskussion ist, die der Frage folgt oder nur ein kurzer Zusammenhang der nicht ganz klar ist. Das macht dann den Unterschied zwischen oeffentlicher Frage in der Runde und persoenlichem Gespraech mit dem Lehrenden aus.

    Wenn du sagst du moechtest weiterkommen durch deine Fragen, dann kannst du auch getrost Fragen wann und was du willst.

    Wenn du sagst ich moechte den Rest der Gruppe nicht aufhalten und die Frage kann ich auch nachher noch unter vier Augen klaeren, da es laenger dauert, notier dir deine Frage und stell sie spaeter.

    Ich weiss nicht, aber es ist ja immer so ne Sache zwischen Egoismus, Dreistigkeit und Gruppendenken. Trotzdem Frag soviel du kannst und stoer dich nicht an Leuten die schlecht darueber denken…die haben nur Angst dich zu fragen, warum du den soviel fragst.

    Beste Gruesse aus Singapur
    Arno

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