Woher ich komme…

Ich komme von hier übrigens:

www.lifelines.kulando.de

Das war mein erster blog. Da ich lange Zeit nicht wusste was eigentlich mit mir los ist, habe ich das Schreiben dort sehr vernachlässigt.

 Nun möchte ich aber wieder mit vollem Elan in die Blogosphäre eingreifen. Genau das tue ich hier mit diesem Blog.

Lifelines ist erwachsen geworden und heißt nun: MEMORYS

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch:

Alexander Stritt

P.S: Für Anregungen, Wünsche, oder auch konstruktive Kritik:

alexander_stritt@yahoo.de 

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5 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemein

5 Antworten zu “Woher ich komme…

  1. david l.

    Wieso bin ich anders, Teil 1

    Hallo Alexander, hier meldet sich David.
    Fand deine Seite „lifelines.kulando.de“ ganz toll denn es war so ziemlich das was ich gesucht habe.
    Zuerst zu meiner Person:
    ich bin jetzt 30 und komme aus Niedersachsen.
    Der Grund weshalb ich deine alte Seite so toll fand ist nämlich …, bin natürlich auch irgendwie anders als die anderen auf irgendwelche Art und habe erst in der letzten Zeit immense Probleme richtig verstanden zu werden, was mich auch ziemlich zerreißt.
    Der Grund wieso ich anders bin, dass ich wegen sehr zahlreicher schlechter Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht, die sich in einem sehr langen Zeitraum von 13 bis etwa 20 Lebensjahr erstreckt haben, meinen Glauben an Liebe (d.h. genauer Zweisamkeit) schon seit etwa 10 Jahren verloren habe (höchstwahrscheinlich irreparabel) und suchte mir seitdem einen Ausweg in eine alternative Art der Liebe oder gar geliebt werden (dazu erkläre noch später) mit einem kräftigen Schuss Anerkennung und Geltungsbedürfniss.
    Damit bin ich wohl noch anders anders als du, aber dass macht ja nichts.
    Habe deshalb bis jetzt (mit 30,5) noch keine feste freundin gehabt, aber dass ist derzeit nicht das eigentliche Problem, denn mitlerweile habe ich mich in dieser Idee eingelebt.
    Bevor ich dir von meinen derzeitigen zerreissenden Problem erzähle, kann ich mir vorstellen, dass du wohl genauer wissen möchtest, wieso es bei mir zu diesen Ansichten überhaupt gekommen ist.
    Ich habe sehr viel nachgedacht was mich der Art zu umgestellt hat. Angefangen hat dass mit meinen Erlebnissen in einem Ferienlager im Sommer 1989, wo ich damals noch in Polen gelebt habe.
    War dort für 3 Wochen verreist und schon kurz nach der Ankunft dort fing die ganze Scheiße an; Gewalt, psychische Erniedrigungen und auch sexuelle Misshandlungen seitens gleichaltriger oder bischen Älterer jungs.
    Angefangen hat es damit, dass durch eine ganze Gruppe gewaltsam die Kleider vom Leib gerissen wurden. Zwar wurden dabei keine weiteren Handlungen vorgenommen, es war trotzdem erniedrigend, da in der damals streng katholischen Gesellschaft ein gewisses Scham selbst vor dem eigenen Geschlecht galt (ähnlich wie in der islamischen Kulturkreis heute).
    Einmal weiß ich noch ganz genau wie ich durch Androhungen dazu gezwungen wurde, mir vor einer ganzen Gruppe einen ‚runterzuholen‘ und das noch bei einem Kopfstand angelehnt an die Wand, worauf sich das ganze anwesende Scharr bis geht nicht mehr kaputtgelacht hat.
    Ein anderes mal hat ein damals bekannter versucht mir seinen Geschlechtsteil in den Mund zu stecken. Den hielt ich verschlossen und er fuhr mir mit all seinen „Teilen“ über das ganze Gesicht.
    Mehrere Male wurde ich ausserdem unter den Androhungen, dass die mich nackig zu den Mädchenunterkünften schleifen und dort einsperren, dazu genötigt mich selbst durch einige Aktionen selbst zu erniedrigen, wie z.B. meine eigene Hose anzupissen und diese dann auf Lagergelände durch das Fenster zu schmeissen.
    So dass war die vorerst mal die einleitende Geschichte. Wenn du glaubst das war alles, dann hast du dich geirrt.
    Zugegeben Erlebnisse solcher Art mit sexuellen Misshandlungen kammen zwar nie mehr wieder vor, doch andererseits keineswegs bessere.
    Ca. 3 Monate nach diesen Vorfällen (im November 1989) kam ich mit den Eltern nach Deutschland und weitere 2 Monate später wurde ich hier in deutschland neu eingeschult (in die 5. Klasse mit 13).
    Anfangs schien es bei meinem neuen Leben hier in Deutschland aufwärts zu gehen. Ich schien all die schlechten Erlebnisse zu vergessen und habe mich sogar in ein 2 Jahre jüngeres Mädchen verliebt, dass für jeden damals vor Schönheit nur so strahlte und zu einem Wunder war sie auch sehr liebend nett zu mir, so dass sie mich vor lauter zuneigung nahezu überschüttete. Die Sache hatte nur einen hacken. Seitdem ich aus Polen nach Deutschland umgezogen bin bekamm ich einen sehr heftigen pubertären Hautauschlag in Form einer extrem starken und entstellenden Akne so dass ich bis heute noch die spuren davon habe.
    Die ersten 8 bis 9 Monate hat mich das aber nichts desto trotz kaum weiter gestört, denn ich war verleibt mit den Anschein guter Hoffnungen so wie ich damals richtig von ihr verwöhnt wurde.
    Doch dieses Gefühl nahm ein sehr abruptes und schlimmes Ende. Es war im September 1990 auf einer mehrtägigen Klassenfahrt. Da habe ich mich zum ersten mal mit meinen Hemmungen durchgerungen und ihr mit meinem einigermassen erlernten Deutsch es ihr gestanden und wurde bitter enttäuscht. Wenn du jetzt denkst es war nur die nichterwiderung der Liebe, dann hast du dich echt getäuscht. Sie selbst wie auch einige ihrer Freundinnen zeigten seit diesem Augenblick ein völlig verändertes gesicht einfach nicht wieder zu erkennen. Zuerst hat es damit angefangen, dass sie vor lauter Schreck weggelaufen ist und sich im Zimmer versteckt hat, dort hat sie sich zuerst mal vor lauter Peinlichkeit ausgeheult und ich wurde wie ein geächteter Angeguckt und mit Vorwürfen und beleidigungen beworfen. Ich musste mir Sachen anhören wie ‚bist du doof Sie zu lieben, guck dich mal im Spiegel‘, eine ihrer besten Freundinnen hat mich sogar bis auf äussertste Gedämütigt ‚was willst du, du häßliche Pickelfresse mit uns in der Gemeinsamen Mensa zu essen, du verdirbst du uns voll das Appetit‘. Und so ähnlicher solch erniedrigender Bemerkungen als ob ich mit einem schlechterem Aussehen ein Mensch 2. Klasse wäre oder gar ein Untermensch so in diese Richtung all diese Beleidigungen gingen. Obendrein war noch schlimm das bei dem Übel sich die meisten Kaputt gelacht haben und selbst die anderen polnischen Mädchen mich bei dieser Sache hintergingen. Dieser ganze Terror zog sich über ein 3/4 Jahr bis ich diese Schule verließ. Ich weiß noch ganz genau welche eine geeste der damals vermeintlichen Freundin sich in mein Gedächtnis für immer eingeprägt hat; Sie kam einige Wochen vielleicht paar Monate nach diesem ganzen Vorfall mit einer Freundin zu mir und verarschend fragte dann, ’na Daviiieeed, hast du schon eine Freundin?‘- da antwortete ich, … ’noch nicht!‘ Darauf hatten die sich bis auf äusserste kaputt gelacht mit der Betonung auf noch, ’noch nicht, noch, alles klar im nächsten Leben klappts bestimmt‘. Ich weiß wie sich insbesondere diese Reaktion in mein Gedächtniss eingeprägt und mich nie wieder losgelassen hat. Ich habe oft darüber nachgedacht, was die Kinder dazu führte solch verachtende Gedankenweisen gegenüber den Menschen mit Akne anzunehmen, mich so deklassierend zu betrachten als hätte ich kein Recht m ich überhaupt zu verlieben. -Die Antwort! – Weißt du vielleicht was damals Ende der 80-er und Anfang der 90-er Jahre Werbespots für Mittel gegen die Aknebekämpfung kammen? – Kurzbeschreibungen aus den Erinnerungen, (bestimmt zuverlässig, da ich davon selbst betroffen war).
    – Beispiel 1. Eine junge Frau mit auffäliger Akne, die an sich nicht desto trotz gar nicht so unschön war ging abends allein nach hause. Plötzlich kammen einige junge Männer und verfolgten sie in einer schickanierenden Art und Weise wobei sie eindeutig dort ausgelacht und verarscht wurden. Trännenüberflutet kam die in die Arme ihrer tröstenden Mutter wobei die jungen Männer weiterhin in einer Stalkerart mit verarschenden und demütigenden Geestik an den Fenstern des hauses geierten. Dann nahm sie das Clearasil von ihrer Mutter, ihre Pickeln waren verschwunden, und schon zeigten exact die gleichen Typen eine ganz andere Reaktion, Sie beteten sie an, baten auf knien mit pralinenschachteln, das Mädchen war endlich glücklich voller Freude, verzieh ihnen das ganze und Friede, Freude, Eierkuchen. Sag mal ehrlich, wenn du als sehr frühreifer Teenie mit 13 oder 14 sowas siehst und selbst von einem weitaus Schlimmeren Akne betroffen bist, was denkst du dann ? -Was von einer Güte von Mensch bist du dann überhaupt?
    – Ich kann das sehr wohl verstehen wenn ein anderer die Gefühle des anderen nicht erwidern kann, das ist an sich nicht schlimm. Aber nur das alleine als Vorwand zu missbrauchen um jemanden zu erniedrigen, dass ist unmenschlich, erniedrigend und eine Vergewaltigung der Seele, insbesondere wenn es sich um einen Menschen gehandelt hat, der einem gewisse Zuflucht und Halt geboten hat. Das schlimme war, dass es in meinem Fall praktisch nie aufgehört hat bis ich eines Tages so mit 19 durch einige Schickanen total psychisch eingebrochen bin, wobei es auf mich durch total unbekannte gespuckt, mit Steinen nachgeschmissen, und sogar aussenspiegel meines Autos zertreten wurden. Ich verfiel in eine äusserst schwere Depression aus der ich gut 3 Jahre lang gar nicht rausgekommen bin. Diese Zeit ganz besonders war erfüllt von Schmerz, Kummer, Verzweiflung aber auch Hass. Dieser Hass richtete sich vorallem gegen die Menschen islamischer Herkunft, da ich in den letzten Jahren vor meinem Break-down insbesondere von den jungen Frauen dieser Herkunft am meisten zu leiden hatte und es war zufällig eine solche Anhäufung in einer relativ kurzen Zeitspanne. Irgendetwas von diesem Verhalten habe ich immer behalten, denn zwar habe ich keinen solchen Hass, doch kommt es mal zu einer Situation, wo es mir schlechter geht, oder wenn es manchmal auf der vollen Linie schlecht geht, kommt es schon mal vor dass ich irgendwelchen in die rassistische Richtung gehenden Spruch ablasse, auch heutzutage immer noch.
    – Nun will ich mal erzählen, wie ich aus der tiefen Depression langsam rausgefunden hab. Es war auf meiner alljährlichen Reise nach Polen, wo ich zu dieser Zeit noch meine Freunde aus der Kindheit hatte. Jedes Jahr traff ich die immer wieder, doch von all meinem Drama hatten die eigentlich keine Ahnung. Doch dieses Jahr war eine Sache ganz anders. Durch sie habe ich ihre neuen Freundinnen kennengelernt.
    Anfangs dachte ich nur ‚oh Gott, das kann doch wohl nicht wahr sein, wie soll es denn jetzt weiter gehen‘. Genau an diesem Tag bin ich 22 Jahre alt geworden, und dieser Tag ist auch eine Wendung in meinem Leben. Ich weiß noch wie ich durch all meine Erlebnisse die Angst vor den Mädchen hatte, wie ich mich überhaupt der Gefühle bis in den Grund und Boden geschämt habe, bloß dass keiner auf solche Idee kommt, selbst wenn meinerseits auch keine bedeutenden Gefühle da sind. Doch es passierte wieder etwas, ich kam so zum allerersten mal seit langem in ein Gespräch mit einem Mädchen und solangsam stiegen die Gefühle in mir hoch. Als ich dann einmal bei einer gemeinsamen Feier mit Ihnen besoffen war, da konnte ich mein Schweigen nicht mehr halten und habe mich erleichternd mit allen offenbart was mal früher war, wie hoffnungslos ich alles gesehen hab; schon 22 und bis Dato kein einziger privater Date, dass es noch nicht einmal einen einzigen Anschein hatte dass irgendjemand bis dato überhaupt irgendwelche solche Sympathien hatte. Ich weiß noch wie sehr befreit ich mich fühlte und wäre nur darüber glücklich am besten für immer bei Ihnen zu bleiben, was leider nicht ging. Die richtigen Hoffnungen blieben in mir zwar immer noch tot, doch trotzdem ging zum ersten mal seit 3 Jahren wieder ein Licht in mir auf. Ich sagte mir „wenn es nicht so geht!, dann muß es eben auch anders gehen“ und so langsam hatte ich auch eine Idee wie. Zugegeben es ist wohl eine auf die eine normaler Mensch vielleicht nicht so schnell kommt. Übrigens waren die damaligen Freunde mit so etwas gar nicht einverstanden und versuchten mich irgendwie mit der Brechstange auf den rechten Weg zu bringen. ‚Nur in einer Zweisamkeit kann man glücklich werden und so‘.
    Ach ja das ‚wie anders‘ willst du bestimmt mal wissen? So nur nachdem es mir nach der Aussprache endlich mal viel besser ging aber trotzdem noch überzeugt war total unmöglich unschön zu sein, merkte ich dass ich irgendwie darauf stolz war mit meiner ‚unerträglichen Häßlichkeit‘ mich glücklich zu fühlen, ich war auch sehr stolz darauf meiner angebeteten, die es bereits davon wusste, es zu zeigen, dass ich trotz meiner desolaten Lage gar nicht eifersüchtig sei, dass ich drüber stehen kann, wenn sie jemand andern liebt, und dachte mir, ‚eine Freundschaft mit einem Mädchen die ein Herz aus Glas hat, ist doch besser als mit irgendjemanden einfach zusammen sein‘. Die Häßlichkeit schien für mich plötzlich wie ein Segen zu sein, schien die wahren Werte des Lebens zu erkennen und fühlte mich auf einmal wie eine Art von Prophet, der den Menschen in ähnlichen Lagen das Licht zeigen kann.
    – Ja, ich weiß, seit dem ist bei mir auch noch viel passiert und einige meiner Ansichten habe ich mittlerweile schon reformiert, doch eins blieb für immer, ‚Ich weiß Zweisamkeit mit mir, wird zu 99,999% nie gehen‘. Nach all der so langen Zeit wo man irgendwas selbst negatives geglaubt hat, ist man so reprogrammiert im Kopf, dass man es sich mittlerweile wünscht dass es so bleibt. Allein schon um die klare Richtung im Leben zu behalten.
    Ich weiß noch wie schwer die aller ersten Monate nach meiner Rückkehr in Deutschland waren. Wie sehr ich darunter durch die Sehnsucht gelitten hab meine damaligen Freunde wiederzusehen. Doch schon bald änderte sich hier auch etwas. Auch meine hier lebenden und fast genau so verschüchterte Bekannte öffneten sich für das Leben da draussen. Endlich lernte man jemand auch hier kennen. Das aber erzähle ich in meinem 2. Teil. Es wird daraus hinaus führen, was mich heute so bedrägt. In dem 1. Teil habe ich vorerst mal die Vorgeschichte erzählt, die das Verstehen erleichtern sollte

  2. david l.

    Wieso bin ich anders?, Teil 2

    So im Frühjahr 1999 hat mich mein damaliger guter bekannter völlig überraschend dazu überredet mit ihm zusammen in eine Tanzschule zu gehen. War früher mal so gar nicht dafür und hätte nie gedacht dass dieser Entschluß sehr viel Wirbel mit sich bringt.
    Man fing an sich immer weiter zu öffnen und auf einen Schlag lernte man die Leute. Zugegeben, dass es dabei auch einen sehr schweren Rückschlag gab, dass leidergottes all meine alten Wunden aufgerissen hat und das sogar ohne Rücksicht auf Verluste.
    Im Spätsommer 2000 lernte ich dann endlich meine langjährigen gefährten kennen, mit denen ich auch noch heutzutage den Kontakt habe, auch wenn es momentan holprig ist. Der Hacken war, dass sie alle sehr viel jünger waren als ich. Ich war damals gerade 24 geworden und die im Schnitt so 15 bis 16 manche davon (vorallem Mädchen) sogar nur 14. Versteh mich an der Stelle bitte nicht falsch, habe nach solch jungen Dingern nie Ausschau gehalten aber es war auch keine besonders leichte Zeit für mich. Ich versuchte schon was bei etwas reiferen, dies hat leider mal versagt stattdessen ganz unverhofft klappt es dort ganz gut wo man es anfangs gar nicht mal wollte.
    Der Punkt wie ich die jungen Teenies zu mir hingezogen hab waren meine lustigen Auswüchse aus Amsterdam, wo ich mit meinen damaligen Kumpels paar Tage zuvor war.
    Das fanden die so lustig dass die das jedem Bekannten weiter erzählten und immer wieder hören wollten. Na ja ich war zu dieser Zeit wohl auch ziemlich schräg drauf in einer Mischung zwischen den neuerweckten Hoffnungen (damit meine ich aber nicht…,du weißt wohl schon) aber auch sehr vieler Selbstzweifel.
    Es machte mir einfach spaß sie mit irgendwelchen blödsinn und Kinderquatsch zum Lachen zu bringen, war vor allem voller Stolz erfüllt dass ich als der einzige Erwachsene unter den Teenies diese toll unterhalten konnte als wäre ich einersseits anders (Alter, Aussehen) aber vom Kopf so ziemlich genau wie Sie. Es war ein reinst herrliches Gefühl mich auf diese Art einzigartig und irgendwie speziel zu fühlen. In dieser Zeit lernte ich unter ihnen auch das bzw. die Mädchen kennen, zu denen ich mich etwas später hingezogen und die auf bestimmte Art sehr geliebt habe. Aber natürlich noch nicht zu diesem Zeitpunkt.
    So vergingen mit ihnen seit Sommer 2000 all die Jahre bis jetzt.Man traff sich zuerst in einer gemeinsamen Stammkneipe, später in der Disco, dann kamen die gemeinsamen Fahrten zu den Massendiscotheken und einige private Parties. Im Laufe der Zeit wurden die natürlich viel reifer, wo bei einem wie mich die Zeit so gut wie stehen bleibt war für die 2 Jahre sehr viel; ich müsste schon mal ab und zu feststellen, dass das was 2 Jahre zuvor noch witzig war ist zu diesem Zeitpunkt wohl nicht mehr.
    Aber es hatte auch seine positiven Seiten. Ich verliebte mich langsam in das Mädchen T… , das in meinem schwersten zwischenzeitlichen Tief mit all ihrem Herzen und Mitgefühl aus der schweren Depression herausgeholfen hat. Sie war zu diesem Zeitpunkt das einzige Mädchen bei der ich in meiner Schweren Not die Zuflucht, Mitgefühl, ein bischen von der menschlichen Nähe aber auch den Glauben an die eigenen Stärken geben konnte. Ehrlich, nur wegen ihr konnte ich meinen neuen Lebensmut wieder zurück gewinnen. Ganz anders sah das mit den neuen Freunden von meinen damaligen gleichaltrigen Bekannten die meine damalige schwere Krise als lächerlich abgestimmpelt haben. „Lächerlich ???“ -Das beabsichtigte Aufreissen alten Wunden (Beschrieben in Teil 1) und das voneiner Person der man vertraut hat.
    Deshalb auch habe ich den ganzen Kontakt zu meinen damaligen als auch deren neuen Kumpels abgebrochen. Dort war es für mich dann endgültig klar, mit denen kann ich den Weg nach meinen Vorstellungen garantiert nicht mehr weiter gehen.
    – So wieder mal zurück zu meiner neuen angebeteten, der T… . Im Verlauf der weiteren Monaten lernte ich durch sie weitere zwei Mädchen, die ich fast ebenso entzückend fand, die C….. und die A…. . Wow, sind die niedlich, und wie die durch ihre lebenslustige unbeschwerte Art in ein richtiges Hochgefühl gehievt, haben. Was die T… alles für mich getan, nur wegen ihr konnte ich früher mal meine Ehre retten und zeigen dass vieles von dem was über mich fälschlich erzählt wurde ein absoluter Blödsinn war. Konnte endlich mal zeigen, dass ich nichts anderes als ein gewissen Halt, eine Zuflucht und ein Ruhepol im Leben gesucht habe, dass mir dazu verhelfen sollte mein Leben mit einem Großteil total verpfuschter Zeit so zu akzeptieren und darin auch einen gewissen Sinn zu finden und nicht dass ich jemanden bedrängen und einschränken will.
    – Ich danke deshalb denen, T…, C….., A…. vom ganzen Herzen, da ich ehrlich gesagt mich selbst einfach fertig gemacht hätte wenn sie nicht zu einem richtigen Zeitpunkt da wären. Es war schon die Rettung in der allerletzten Sekunde, aus der ich es geschafft wieder neu aufzublühen. Während dieser Zeit habe ich auf die Hilfe vieler anderer neu bekannter Personnen gehofft; oft haben die es wohl schon versucht, aber nicht wirklich auf die Art, die mir helfen konnte. Solche wie, ‚ach jedes Deckel findet einen Topf und so‘, dann braucht mal nur die Gegenfrage zu stellen ‚und was wenn es sich bei einem Deckel um einen Prototyp handelt‘, dann wird es nur eins klar –> typische Mainsteam- Erklärungen aus irgendwelcher der ‚Lebensberatung‘ irgendwelcher Klatschblätter, und zudem waren das gar nicht die Antworten auf meine wirklichen Fragen.

    Ganz inbesondere in diesen Zeiten bin ich manchmal voll schockiert, wie mich einige mitlerweile langjährige gute Kumpels irgendwie total falsch verstehen. Manchmal kommt es mir so vor als ob die mich so genannten rechten Weg führen wollen. Mit solchen Sprüchen: ’sag mal du bist schon 30, da wird es langsam Zeit, …es ist ja noch nicht zu spät… bla, bla, bla‘. – Man, geht mir das auf den Wecker wenn jemand irgendwelche Themen aufschlägt, von denen ich noch nie was anfangen wollte. Ganz ehrlich, ich hatte nichts dagegen, wenn jemand von meinen Freunden irgendwelche Freundin hat, ich bitte nur alle um eins ; nicht für mich zu entscheiden, dass ich dass um jeden Preis wollen muss. Nie hatte ich was gegen den Lebensstil meiner Kumpel oder Bekannter was auszusetzen. Einige sind sogar promiskuitiv, andere setzen wohl eh auf die feste Bindung und treue, mir ist das eigentlich nach allendem schon scheiß egal und möchte von solchen Sachen eigentlich nichts wissen und erst recht nicht irgendwie contra- agieren. Aber muss das sein dass dass diese Leute zu denen ich rein gar nichts an Kritik rauslasse, dass die meine Lebenseinstellung hart ins Gericht nehmen und sowas zu hören bekomme dass ich keine Ahnung von ‚Poppen‘ habe, was zwar eigentlich die Wahrheit ist, aber muss dass sein dass ich deswegen gleich zu einem Totalversager degradiert werde ? – Ist es auch nicht eine Grösse seinen eigenen Sinn zu finden und darin seine Kraft zu finden sich damit im reinem Gewissen einverstanden zu erklären dass der andere ruhig etwas haben kann was ich selbst nicht habe. -Doch werde ich auf diese Art abgefertigt, dann habe ich kaum möglichkeiten diese Kraft zu finden. -So in der Liste drunter Schreib ich mal was mich aufregt, und was ich von den anderen erwarte.

    – Bitte was auch immer ihr haben wollt, ob euch mit möglichst vielen Mädchen vergnügen oder auch die feste Treue zu einer Frau! -Mir ist das egal, macht was ihr wollt und das gilt für die Mädels genau so, aber bitte reibt es mir nicht unter die Nase, dass ich eine ‚Lusche oder‘ sei nur weil ich gar nichts davon habe.
    – Bitte versucht mich nie ‚auf den rechten Weg‘ zu führen oder auf eure Art zu ‚zwangsverglücklichen‘ und spart euch bitte solche Bemerkungen, dass es an der mangelnden intelligenz liegt, dass ich immer allein bin. Übrigens ist so was keine Frage von IQ sondern eine des Seelenbefidens. Und die meisten die heiraten sind wohl keine genies.
    – Ich will weder, dass meine Probleme als lächerlich abgestempelt werden, noch dass ich als hoffnungsloser Fall angesehen werde. Ich weiß ich kann es auf andere Art schaffen -wenn ich auf die seelische Unterstützung mir wichtigster Menschen vertrauen kann.
    – An die die ich evtl. emotional etwas empfinde, aber die nicht von mir: – Seit bitte deswegen unbesorgt, ich will nur ein gewisses Mass an Einfühlungsvermögen, Mitgefühl aber auch euren Glauben an meine Stärke. Ich will in keinster weise euer Leben einvernehmen oder mich euch sonst irgendwie in den Weg queer stellen. Wenn ihr das glaubt, muss es doch in keinster Weise
    – An B….., D…. : -bitte in Zukunft nur eins. Respektiert meinen Glauben und meine Überzeugung und bitte auf jedem Fall verlange ich volle Diskretion und Vertrauen. Sachen, die mir heilig sind und euch anvertraut werden, sollen nicht weiter erzählt werden. Ich verlange dass bestimmte Geheimnisse von euch in Zukunft mit ins Grab genommen werden.

    -Nur leider seit dem Herbst 2005 ist schon was passiert. Die drei Mädchen an denen jahrelang so sehr hing (und jetzt immer noch) haben sich auf einen Schlag verändert. Habe mich so oft schon gefragt was da denn los war, aber so viel ich auch immer um die Geschehnisse um diesen Zeitpunkt herum nachdenke, bekomme ich keine Antwort. Auf jedem Fall kann es nichts mit ihnen persönlich was zu tun haben, denn da weiß ganz genau dass ich ihnen gegenüber nie faul gespielt habe. Es tut mir echt voll weh, und es raubt mir jede Kraft wenn die sich manchmal so ignorant verhalten. -Dabei verstehe ich es einfach nicht warum?
    – Ich richte jetzt eine direkte bitte an euch!
    – Ich würde, wenn ich es könnte mir schon mehr wünschen, aber ich hab das nie von denen Verlangt. Ich weiß was ich euch alles zu verdanken hatte, wusste dass auch aus Erfahrungen ganz genau dass das alles andere als selbstverständlich ist. Deshalb wisst ihr selbst doch ganz genau dass ich immer mit euren eigenen Wegen einverstanden war, eure eigenen Bedüfnisse nach Liebe immer akzeptiert hab auch wenn da kein Platz für mich war, jeden eurer Freunde (auch der festen) immer geschätzt hab. Und dabei könnt ihr mir voll vertrauen dass das eine richtige Überzeugung ist, die mir heilig ist und nicht nur eine bestimmet Haltung vorführe. Gut 5 Jahre mit euch habe ich mich an das alles gehalten was ich geglaubt habe und mein Glaube ist wie eine Religion für mich, aus der ich die Kraft schöpfe.
    – Ich weiß seit schon mehr als einem Jahr gar nicht mehr woran ich überhaupt bin. Es ist ständig ein hin und her. Manchmal da kann man noch mit euch reden, manchmal da frage ich mich, was das überhaupt denn soll. Denn eins weiß ich ganz bestimmt, ihr habt irgendein Problem dass euch so sehr belastet, dass ihr selbst es noch nicht mal wisst, was ihr mit mir überhaupt machen wollt. Warum habt ihr denn dann die Aussprache geblockt als ich euch direkt darauf angesprochen habe, was denn mit euch los war, es hat mich schon ehrlich gesagt aufgeregt. Ich kann mir schon vorstellen dass ihr mir auch was übel nimmt, aber sagt mir bitte was dazu. -Weil mein Herz blutet langsam aus. Es fällt mir enorm schwer sich überhaupt an meine Pflichten zu konzentrieren. -Es muss, eine Aussprache her, sonst lauf ich der Gefahr so kurz von dem Ziel zu versagen. Aber was auch immer kommen sollte, bitte ich euch in Fall, dass sich unsere Wege wohl doch ganz trennen sollten, nur um die eine Sache.
    Ich weiß dass es dann für mich ohnehin unerträglich sein wird und vermutlich nie mehr wieder im Leben Fuss fasse
    Bitte akzeptiert meinen Art von Stolz und verspricht es niemals mit durch schlechtes Gerede den Füssen zu treten. Anstatt zu sagen -‚der ist voll scheisse, Totalversager‘ kann man eher dazu einstehen, ‚ich habe ihn wirklich sehr gern gehabt, vermiss dieses Teil von ihm sehr, aber er hat mich sehr bitter enttäuscht‘. Was mich noch vorallem sehr verletzen würde sind auch ansichten, ‚ach das ist ein Versager, selbst schuld an allen‘, kann man dass nicht so sehen, ‚es passieren Sachen im Leben, mit denen man schlecht fertig werden kann‘.
    Zum Schluß alles Gute auf dem weiteren Weg, ob mit oder ohne mich

    PS: An Alexander:
    – denke ich werde mich noch bald melden

  3. WOW. So ehrliche menschen erlebe ich selten.

    ich glaube das waren die längsten 2 kommentare die ich je erhalten habe.

    natürlich habe ich alle 2 sehr genau gelesen und es ist total nachvollziebar deine geschichte.

    Was mich aber sehr beunruigt:

    du wünscht mir alles gute…und dann sagst du:

    ob mit oder ohne mich!!
    Was heißt das?? ich hoffe doch dich als leser hier begrüßen zu dürfen. natürlich kannst du mir auch ne mail schreiben.

    freue mich schon auf deine anderen meinungen zu meinen texten.

    Gruß:
    Alexander Stritt

  4. pierro marie

    holy moly; im wissen, dass wir einander nicht kennen, weder alexander noch david, moechte ich dennoch meinen imaginaeren hut
    ziehen .
    selten hat mich etwas SO bewegt !!!

  5. pierro marie

    salut- hinsichtlich deines comments auf meinem blog, moechte ich mich zurueck melden.

    sicherlich gilt meine bewegtheit eher dem david, als dir alexander, wobei mich deine tiefgeistigkeit nicht minder beeindruckt.
    ich finde es in der heutigen schnellebigkeit wirklich beeindruckend
    solche worte kundtzugeben und darueber hinaus auch noch in der runde des „klein bloggerdorfes“ . obgleich auch ich alles andere „normal“ bin, aufgrund eines koerperlichen „leidens“ welches sich als sprachfeheler zu erkennen gibt, geniesse ich die anonymitaet des internet`s . deshalb moechte ich nun nicht tiefer in meine problematik eingehen, sondern freue mich ueber eure existenz in der manchtags grau daher schreitenden realitaet . . . . .

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