März 20, 2008

Der Erfolg einer physiotherapeutischen Behandlung. Oder: Warum Aufklärung so wichtig für den Behandlungserfolg ist!

Zur Zeit geschieht ziemlich viel in der Physiotherapie. Alle reden hier und da von Professionalisierung, man müsste Ergebnisse evaluieren können, es muss Sinn machen warum ein Patient die Fango bei einem BWS Syndrom kriegt oder auch nicht. Und das bitte wenn dann schon mit möglichst fundiertem wissenschaftlichem Hintergrund.

Okay, ist nicht verkehrt, es ist genauergenommen sogar gut was immoment geschieht, denn es muss Gründe geben warum man etwas tut am Patienten und ob es demjenigen dann auch tatsächlich hilft, sonst könnte man es ja auch weglassen und Zeit sparen.

Nur kann man den Körper katalogisieren? Kann man Behandlungsstandarts aufstellen die dann immer gelten? Bei jedem Patienten? Hilft die Profesionalisierung der Physiotherapie damit mehr Patienten nach einem Behandlungsblock Beschwerdefrei sind?

Ich glaube nicht. Denn der Erfolg einer Behandlung hängt meiner Meinng nach nicht davon ab wieviel Techniken man kann, ob man gut in der Anamnese ist oder nicht, wieviel Fortbildungen man besucht hat oder ob man Bachelor oder gar Master ist.

Der Erfolg einer Behandlung bestimmt nicht unser Können, sondern der Körper des Patienten. Wenn der Körper eines Patienten sich wohlfühlt, wenn der Körper merkt, mensch…mir wird gerade etwas gutes getan, ohne dass man mich zu etwas zwingt, dann denke ich ist der Behandlungserfolg um ein vielfaches erhöht.

Z.B: Manipulationen an der Wirbelsäule ohne zuvor die Muskulatur vorzubereiten!! Dadurch zwingt man Wirbel in Ihre richtige Position, nur die Halteseile der Wirbel, die Muskulatur werden dabei außer acht gelassen, dabei ist es die Muskulatur die bestimmt wo sich Wirbel hinbewegen oder in welche Richtung sie blockiert sind!

Das sind so Dinge wo sich der Körper des Patienten meiner Meinung nach weigert. Denn der Körper lässt sich nicht überlisten. Er ist viel kluger und autonomer als wir es uns alle nur vorstellen können. Der Mensch wird glaube ich nicht durch irgendwelche grandiosen Techniken geheilt, (wenn man das ISG deblockiert, lässt sich die HWS besser bewegen etc.),  sondern allein durch die unbewusste Aufmerksamkeit des Therapeuten die er dem Patienten schenkt.

Natürlich hat man im harten Praxisalltag nicht 60min Zeit auf alle Signale des Körpers, die er einem aussendet immer Aufmerksamkeit zu schenken. Und ich meine mit Signale nicht ein unübersehbares Duchenne-Hinken! Wenn soetwas Auftritt ist der Gros der Zeichen die zuvor da waren schon erloschen. Keiner hat sie je bemerkt, denn wir haben aufgehört auf unsere körpereigenen Signale zu hören.

Letzte Woche bekam ich folgenden Satz einer Kollegin zu hören:

“Ich glaube die Patientin mögen dich so, weil du die immer voll laberst!”

Ich möchte auf folgendes hinaus:

Es ist die lückenlose Aufklärung des Patienten, die mir manchmal den Entscheidenden Vorteil bei einer Behandlung gibt, wo andere Kollegen nicht mehr weiter wissen.

Letztens kam eine Patientin zu mir mit einer Weber C Fraktur am linken Fuß. Sie wurde natürlich operativ versorgt und kam zu mir zur 1. Behandlung. Ich fragte sie was sie denn hat, und sie sagte allenernstes zu mir sie weiß es nicht!!

Ich sagte: “Wie bitte? Sie wissen nicht was sie haben? Sie wurden operiert und wissen nicht genau was sie haben? Sie wurden unter Narkose gelegt, 3 Stunden operiert und sie wissen nicht was sie haben”?

(Alles natürlich in einem sehr freundlichen Ton!)

Dann zuckte die Patientin nur mit den Achseln und sie sagte: “Naja ich habe halt den Fuß gebrochen oder”?

Und ein riesiges Fragezeichen ist in Ihrem Ausdruck auch zu sehen: Unsicherheit!

Ich fragte sie dann:

“Finden sie dass denn in Ordnung das sie nicht wissen was sie haben?”

Sie sagte: “Nein eigentlich nicht”!

Ich fragte sie: “Wie soll ihr Körper denn gesund werden wenn sie nicht wissen was sie genau haben”?

Sie schaute mich verduzt an und meinte: “Sagen sie mir es doch bitte. ES INTERESSIERT MICH SCHON IMMER”!!

Das sind so Dinge da könnte ich in die Luft gehen.

Natürlich kann man jetzt auch sagen das ist zum Schutz der Patientin, damit sie sich keine Sorgen macht etc. Aber es passiert genau das Gegenteil von dem wasn man verhindern möchte!

Sie und ihr Körper distanzieren sich von der Verletzung und die Heilung wird beeinträchtigt. Und dann rödeln wir Physiotherapeuten mit allen Mitteln die uns zur Verfügung stehen rum und wundern uns warum der Fuß immer noch weh tut.

Die Identifikation mit Ihrem Problem besteht nicht. Es kann im Unterbewusstsein der Patientin kein Bild entstehen.

Ich habe die Patientin in der ersten Behandlung erstmal aufgeklärt über ihr Problem. Und dann habe ich Ihr Step by Step erläutert wie wir die Behandlung angehen werden. UND WAS SIE DABEI FÜR EINE ROLLE SPIELT!! Denn ich mache jeder Patientin klar: Wenn sie nicht mitmachen, dann habe ich keine Chance ihrem Körper zu helfen. Ist ja auch logisch.

Nach gut 25 Minuten, kurz bevor ich die Kabine verlassen wollte, ohne wirklich groß behandelt zu haben, sagte die Patientin auf einmal:

“Es ist wirklich komisch, wir haben uns mehr unterhalten, als das wir behandelt haben und es war auch gut so, aber irgendwie hat der Schmerz seitlich des Fußes etwas nachgelassen. Kommt das jetzt nur von dem bisschen bewegen was sie gemacht haben? Oder bilde ich mir etwas ein?”

Ich sagte: “Ihr Körper weiß jetzt wo das Problem liegt, er fängt gerade an sich selber zu heilen.”

Das selbe ist es wenn es banal nur um ein LWS Schmerz geht. Ich teile jedem meiner Patienten mit, was sie haben könnten, denn auch wir wissen es nicht immer genau. Das weiß allein nur der liebe Gott.

Ich sage Ihr, was sie meiner Meinung nach hat, was sie tun kann damit das, auch wenn ich nicht da bin vielleicht besser wird, und was wir in der Therapie tun werden damit die Beschwerden besser werden.

Es sind dann so Sätze wie:

“Also, wir versuchen nun etwas Spielraum in Ihre Lendenwirbelsäule zu bringen um den Druck auf die Bandscheiben etwas zu verringern, denn sie können sich ja vorstellen das etwas weh tut wenn es dauernd zusammengedrückt wird.”

Dabei symbolisiere ich 2 Wirbel mit meinen Händen die aufeinander reiben.

Das kann sich ein Patient dann vorstellen und vielleicht stellt er sich genau dies während der anschließenden Traktion der Lendenwirbelsäule vor, der Patient hat ein Bild in seinem Kopf von dem was ich gerade tue.

Und ob es dann wirklich die Behandlung ist die hilft oder die Suggestion die ich jedem Patienten mit auf den Weg gebe, das werden wir wohl niemals erfahren.

Eines ist aber sicher:

Hat der Patient keinen Fahrplan mit Endstation Gesundheit, wird der Körper womöglich nie dort ankommen. Diese Patienten werden dann in die Ecke der “Psychos” geschoben. Nicht ohne Grund sondern vielleicht, weil der Patient mal über sein spezielles Problem aufgeklärt werden sollte und was man mit Ihm vorhat!!

Alexander Stritt

Februar 20, 2008

Harte Arbeit

Ich weiß es nicht, aber irgendwie fällt es mir in letzter Zeit immer häufiger auf, dass sich manche Menschen viele Dinge im Leben echt hart erarbeiten müssen bis sie dahinkommen, wo sie auch tatsächlich hinwollen.

Manche Menschen haben es einfach viel leichter im Leben wie andere, woher kommt das und was hat dies für einen Sinn?

Ist es immer an den persönlichen Menschen/Charakter angepasst? Haben dann die, die alles gleich bekommen, die sich für nichts die Hände schmutzig machen, haben diese Menschen dann kein Durchhaltevermögen?

Oder andersherum: Sind die Menschen, die sich alles von Grund auf erarbeiten müssen zielstrebiger und haben mehr Durchhaltevermögen als die anderen?

Ich erlebe es sehr häufig das Menschen sich wirklich hochboxen müssen im Leben, denen wird aber auch gar nichts geschenkt, immer wieder werden Steine in den Weg gelegt wo man sich dann irgendwann frägt:

Warum denn immer nur ich? Warum wird mir das Leben so schwer gemacht? Ja….man fängt an, an sich selber zu zweifeln.

Wie ist es denn bei euch? Müsst ihr euch alles im Leben mehr oder weniger erkämpfen?

Oder sagt ihr eher: “Naja so schwer war das jetzt nicht dies oder jenes zu erreichen!”

Ich schreibe diesen Beitrag weil eine Patientin von mir, vor weinen fast auf der Behandlungsbank einen Weinkrampf bekommen hat.  Und mich hat Ihre  Geschichte natürlich sehr getroffen.

Wie ist das denn? Macht es einen Stolz wenn man nichts im Leben geschenkt bekommt und sich alles selber erarbeitet hat oder kann?

Ich weiß selber von mir, dass mein Dad mir damals und heute noch nichts einfach so schenkt hat, ich bin mittlerweile ausgezogen, ICH habe es geschafft mit ein Auto zuzulegen ohne Geld von meinem Vater. Ich bezahle meine Ausbildung selber-viele kriegen sie ja bezahlt..u.s.w.

Ich glaube auch irgendwie schadet es nicht, wenn man weiß warum man etwas tut. Man geht ja auch mit Dingen die man selber bezahlt hat viel sorgsamer um, als mit Dingen die einem geschenkt worden sind. So ist es zumindestens bei mir.

Und genauso ist es auch mit Steinen die einem im Leben in den Weg gestellt werden. Es gibt Menschen ich glaube entweder machen die das extra und wissen dies aber nicht, oder es ist reines Machtgehabe und die werfen die Steine nur in den Weg damit sie von einem nicht überholt werden. Ich glaube das ist schon ein rein menschliches Motiv. Ich bin mir nicht sicher aber machen das auch Tiere?

Auch wir sind ja Rudeltiere und ich glaube das ist eine moderne Art seine Mitmenschen unter einem im Rang zu halten und sich selber über einem.

Ich für meinen Teil muss auch gestehen, dass ich glaube ich auch ein wenig schwierigeres Leben habe als manch andere. Nur das gute finde ich, ist der Aspekt das man lernt sich nicht unterkriegen zu lassen und man lernt sich im Leben zu behaupten, was ich persönlich sehr gut finde wenn jemand genau weiß was er will und wo er hinmöchte.

Für alle denen Steine in den Weg gelegt werden, die die merken, dass das Leben nicht so einfach ist, für diese Menschen habe ich etwas sehr motivierendes:

“Der Dumme lernt aus seinen Fehlern, der Kluge aus den Fehlern der anderen”

Ich gehe jetzt erstmal eine Stein aus meinem Leben wegräumen, dass wollte ich schon lange mal machen.

Alexander Stritt

Januar 22, 2008

Börsencrash?? Na endlich!!

Es ist ja immoment ein wahnsinnig großer Hype um die momentane Lage an den Finanzmärkten auf der ganzen Welt.

Durch irgendetwas (viele diskutieren ja die Imobilienkrise in Amerika) ist zur zeit an der Börse die Hölle los. Die Leitzinse fallen wie die Schneeflocken und bringen alle durcheinander:

Es wird, aus welchen Gründen GEJAMMERT in Deutschland was das Zeug hält. Ich kann gar nicht verstehen warum??

Jeder Depp weiß das wenn man in Aktien, Fonds und sonstigen Kram sein liebes Geld reinsteckt, dass dieses Geld nicht besonders sicher ist. Gut soweit oder?? Okay….

Jeder weiß doch auch das es auch zum volkommenen Chaos kommen kann..wie die Tage ja unüberhörbar…weiß das jeder??

Und damit verbunden ist nunmal an der Börse, wenn ein solches Szenario eintritt das man unweigerlich GELD VERLIERT oder? Ist das nicht jedem bewusst?? Mein Gott…

Und warum in Gottes Namen müssen dann alle rumjammern? War das nicht klar? Hat das euch keiner gesagt? Wisst ihr das nicht? Wollt ihr das nicht wissen?

Ich verstehe das nicht….tut mir echt leid..erklärt es mir bitte!

Natürlich ärgert man sich, ist ja auch in Ordnung…aber so ein Theater zu machen??

KEIN VERSTÄNDNIS!!!!!!!

Alexander Stritt

Januar 12, 2008

Der große “Memorys” Rückblick

Lady´s and Gentleman…….bitteschön, hier kommen die interessantesten, peinlichsten, längsten, meist besuchten und die auserwähltesten Artikel seit es “Memorys - Endlich etwas mit Sinn” gibt:                                                                            Nach einer Idee vom: Chilli Blog

Viel Spaß beim Stöbern, entdecken und Lesen der besten Artikel:

1. Ich wurde hinter meinem Rücken kritisiert, das mag ich gar nicht!! Beitrag 

2. Dies war ein sehr umstrittener Beitrag, nichts desdo trotz ist das meine Meinung! Beitrag 

3. Ich habe lange gebraucht es zuzugeben, aber ich habe 2 Seiten an mir. Beitrag 

4. Ja auch Männer können gut kochen, besonders wenn es etwas besonderes gibt. Beitrag

5.  So entsteht eine muskuläre Verspannung, ein Erklärungsversuch. Beitrag

6. Ich hasse den gesamten Mainstream unserer Gesellschaft. Beitrag

7.  Meine Meinung zum Klimawandel. Beitrag

8.  Einer meiner absoluten Trafficpusher und noch heute meistgelesener Beitrag. Beitrag

9.  Wenn ich richtig tiefgründig Philosophiere dann hier: Beitrag

10. Ihr wollt wissen wie ich ticke?? Bitteschön. Beitrag 

11. Wenn du meinst du bist abhängig im Leben, dann ist das hier deine Pflichtlektüre. Beitrag 

12. Streiten ist nicht gut?? Ich bin da aber anderer Meinung: Beitrag 

13. Sehr nüchtern betrachtet, aber wahr. Beitrag 

Januar 1, 2008

Ziele und Veränderungen 2007

Jetzt ist es endlich soweit, 2007 ist vorbei und in den Startlöchern steht 2008.

Ich mache mir schon Gedanken darüber was passiert ist, wie ich mich verändert habe und was ich eigentlich zu erwarten habe von 2008. Ich brauche das irgendwie. So ohne wirkliche Ziele durch das Leben zu laufen, wäre ja genauso wenn man mit einem Schiff hinausfährt und man nicht weiß wohin man möchte.

Veränderungen:

Ich glaube, ich habe 2007 beruflich einen ganz großen Schritt gemacht. Ich sehe Krankheitsbilder wesentlich komplexer, kann die Dinge besser einordnen und sie auch so umsetzen wie ich das für richtig halte. Und das spüren natürlich auch meine Patienten. Ich hatte dieses Jahr (ja ich zähle soetwas, ist wichtig für mich!!) genau 5 Patienten denen ich nicht helfen konnte/bei denen meine Therapiemaßnahmen nicht angekommen sind. Aus welchen Gründen auch immer, aber eines ist sicher: Es sind 5 zuviel!!

Ich bin 2007 zu meiner Freundin gezogen, und somit von Zuhause weg. Dies hat mir extrem gut getan, nicht weil ich mit meinen Eltern Zoff habe, ich denke einfach irgendwann muss auch der beste Vogel aus dem nest springen! Basta!

Ich habe außerdem noch eine Weiterbildung angefangen, die mich natürlich auch total im beruflichen Sinn nach vorne bringt. Es musste aber sein, ohne diese Weiterbildung hätte ich meinen Job an den Nagel hängen können, da ich keinen Job mehr gefunden hätte.

Ich habe mir ein sehr kostspieliges Hobby zugelegt: RC Verbrenner Buggys  Kostenpunkt: Anschaffung: 1000€ Monatl. Kosten: ca. 100€  Naja…was ich mir einbilde muss eben sein.

Ich brauche immer etwas zum Lesen, deswegen habe ich 2007 gleich 3 Zeitschriftenabos abgeschlossen:  VIEW, NEON, und natürlich  VANITY FAIR.

Die View ist ein Nachrichtenmagazin das einmal im Monat erscheint, und das Geschehen in der Welt mit Bildern dokumentiert, und was für welche. Echt mal was anderes als so schnörkelige Dinger wie z.B. der Spiegel.

Die Neon ist ein Magazin für junggebliebene Erwachsene, hey, genau das bin ich ja….passt perfekt zu mir!! Neon und View sind übrigens beides Ableger vom Stern!!

Die Vanity Fair ließt mehr meine Freundin als ich, da es etwas von der Bunten hat, will heißen es wird berichtet über Prominente und das geht mir wahrhaftig am Arsch vorbei was gerade Paris Hilton und Konsorten machen.

Ich habe mich 2007 entschlossen meine tägliche Portion Zeitung am Laptop zu lesen: Heute Magazin. Praktischer, macht keinen Müll und es steht genau das drin was ich mir wünsche. Denn man kann sich diese Seite personalisieren lassen. So bleiben Inhalte für die Mülltonne einfach weg!! Das nenne ich Fortschritt.

Ziele für 2008

Ich schließe erfolgreich meine Weiterbildung in Schwandorf bei den Döpfer Schulen ab.

Ich fange im November mit dem Studium zum Bachelor of Science in Regensburg an.

Ich fange an sobald mein Praktikum in Sulzbach losgeht wieder mit regelmäßigem Sport an.

Ich spare ab März ´08 jeden Monat mind. 100 Euro.

Ich finde eine Arbeitsstelle, wo ich nebenbei Studieren kann.

Ich blogge mehr, mind. 2 Beiträge im Monat

Natürlich gibt es hierzu noch weitere Subziele die aber für meine Leser ohne Belangen sind. Ich freue mich auf mein ganz persönliches Jahr 2008.

Ich werde auch für 2008 meine grobe Fahrtrichtung beibehalten:

Extrem kritisch bleiben in jeder Hinsicht.

Alles was mir nicht plausibel genug ist, hinterfragen.

Nicht alles glauben was andere so sagen.

Von keinem Menschen überreden lassen, nur weil er meint es ist “der” richtige Weg.

Weiterhin etwas mehr gegen den Strom schwimmen als anderen Menschen. Das macht stark und trennt mich von unnützen Zeug was “mich” besitzt.

Wenn alle einer Meinung sind, dann heißt das noch lange nicht, dass ich es auch sein muss oder?? 
Zum Schluß möchte ich euch ein paar Anekdoten schreiben die mich 2007 das ganze Jahr über begleitet haben: 

“Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.”

(Laotse)

 

 

„Nicht wenige Experten sehen ihre Daseinsberechtigung darin, einen relativ einfachen Sachverhalt unendlich zu komplizieren.”

(Pierre Elliott Trudeau)

 

„Zu mancher richtigen Entscheidung kam es nur, weil der Weg zur falschen gerade nicht frei war.”

(Hans Krallsheimer)

 

 

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.”

(Albert Einstein)

 

 Euch allen da draußen, ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2008:

Alexander Stritt

 

Dezember 2, 2007

Ich bin Botschafter!!

Ich habe mich entschlossen dieses Jahr noch einmal etwas wirklich wichtiges und notwendiges zu tun:

Ich bin AIDS Botschafter geworden, und habe mich auch entschlossen, diese gute Tat den Menschen näher bringen zu wollen.

Außerdem habe ich mich beworben als AIDS Blogger um mein Statement in die Welt hinauszutragen:

“Wir denken wir haben den Kampf gegen AIDS schon in Deutschland schon gewonnen. Das ist ein großer Denkfehler!!”

Ich möchte helfen, die Verbreitung von AIDS zu mindern. Und wenn ich es vielleicht schaffe, dass ich mit dieser Aktion einem Menschen helfe, sich nicht mit dem HI-Virus anzustecken, dann ist das ein riesengroßer Schritt in die richtige Richtung.

Meine Bewerbung als AIDS Blogger steht noch aus, ich bin gespannt……..

Informationen findet ihr hier:

Welt Aids Tag

Macht mit!! Es ist was wirklich sinnvolles!!

Alexander Stritt

Dezember 1, 2007

Jugendarbeit??

Ich möchte mit diesem Eintrag gerne etwas ansprechen, was ziemlich viel in unserer Gesellschaft ausmacht, nämlich den Punkt, dass wenn man auf irgendeinem Jubiläum ist, egal welcher Größenordnung z.B.: Parteitage etc. das man immer nur  blablabla Gerede hört. Nichts konstruktives, alles wird natürlich in atmosphärische Sphären gelobt, wie gut denn alles sei, dass man nichts verändern müsse und so weiter…ich brauche das hier nicht weiter aufführen. Ich denke es ist klar was ich an dieser Stelle meine.

Ich war heute auf einem Jugendtreff eingeladen der 10 jähriges Bestehen gefeiert hat.

Es waren so ungefähr 30 Leute anwesend darunter auch:

Bürgermeister

Polizei-ober-schlagmichtod, hastenichtgesehen der örtlichen Polizei.

Der Schuldirektor der Hauptschule.

Und ganz viele offizielle Gäste, die den Jugendtreff mit auf die Beine gestellt haben.

Zuerst war auch alles ganz okay, das übliche Prozedere eben, jeder der offiziellen Gäste hat etwas geredet. Wie toll alles mit der Zusammenarbeit klappt, dass man so am Jugendtreff hängt, das die Integration mit Ausländer hervorragend ist, und natürlich nicht zu vergessen, die Integrität der behinderten Jugendlichen im Jugendtreff.

Dann war da noch ein Programmpunkt, und deswegen schreibe ich…..es waren (unter anderem auch ich) ehemalige Jugendliche eingeladen, um von 2 Mitarbeitern des Jugendtreffs interviewt zu werden.

Wie wir die heutige Entwicklung sehen, wie uns das Jungendzentrum verändert hat, was wir damals gemacht haben. Um dann nach den Fragen noch etwas frei zu reden, wie wir das damals erlebt haben und was wir davon heute noch mitnehmen aus der damaligen Zeit.

Das dumme an der ganzen Geschichte ist nur, dass irgendwie 2 Offizielle unbedingt noch weg gemusst haben, deswegen war die Zeit sehr knapp, zu knapp, denn das Wichtigste haben die alle verpasst, nämlich unsere Interviews.

Die Interviews von Menschen die genau wissen was damals abging, wie das JUZ sich verändert hat, einfach alles. Meint ihr denn wirklich das Blablabla von einem Bürgermeiser interessiert?? Meint ihr wirklich das der Vortrag eines Polizeioberst wirklich interessant ist für die Jugendarbeit?? Weit gefehlt…..

Das interessiert anscheinend niemanden, schon gleich nicht den anwesenden Bürgermeister, der sofort nachdem der offizielle Teil erledigt war wieder abgehauen ist. Genauso wie der Schuldirektor, und der Polizeidingsbums.

Das ist eine Frechheit ohne Ende, sich nicht an einem Samstag Abend mal Zeit zu nehmen (auch ein Bürgermeister kann das!!) für das wirklich wichtige. Nämlich Jungenldiche und deren MEINUNGEN!!!!!!!!!!!

Ich bin mir wohl dessen bewusst, dass Offizielle Menschen an einem Samstag Abend mehrere Termine wahrzunehmen haben, aber für so einen wichtigen Termin, es geht immerhin um das gigantische Potenzial von Jugendlichen, dem Motor der Wirtschaft von morgen, da finde ich muss man sich mal einen Abend Zeit nehmen.

Alle Bürgermeister und Offiziellen wollen doch immer nähe schaffen zu den Bürgern??Aber wenn sich die Gelegenheit  ergibt, mit den Wählern von morgen zu reden, dann wird so etwas immens wichtiges, nicht wahrgenommen. Von wollen sei hier nicht die Rede.

Jugendarbeit ist und bleibt meiner Meinung ein Stiefkind an offiziellen Stellen. Und das nehme ich den Herrschaften sehr übel. Zuerst “hach alles so super” und dann nicht sich mal die Zeit für die ehemaligen Jungendlichen nehmen. Geschweige denn, sich mal einen Abend ins Jungendtreff zu setzen und mal mit dem wahren Potenzial einer Stadt zu reden:

DEN JUGENDLICHEN!!!

Ja ich weiß jetzt kommt das übliche Geplapper ein Bürgermeister/Polizeidings hat doch und überhaupt…..

INTERESSIERT MICH NICHT DIE BOHNE!!!!

Es geht einfach darum in Kontakt mit Jugendlichen zu kommen. Warum sollten sich denn die oben genannten Herrschaften Zeit nehmen, an einem Samstag Abend wo ja noch so viel zu tun ist sich mit Jugendlichen beschäftigen?? Es waren zwar nicht viele Jugendliche da, aber es wäre doch mal eine super Sache gewesen, mal auf die Jungen Leute zuzugehen und die wenigstens mal zu fragen. Oder nicht??

DAS IST EXTREM LÄCHERLICH!!

Da ich dieses Schreiben an den Bürgermeister und Polizei senden werde…bin ich mir bewusst das ich Öl ins Feuer gieße, denn man hat es nie gerne wenn man kritisiert wird. Schon gar nicht von einem der das ausspricht was wirklich abgeht. Ich denke auch, dass das Personen erfahren die Ihren Job wirklich verdammt gut machen, auch die möchte ich hier erwähnen:

Das ist zum einen die Leiterin des Jugendzentrums, ich beneide dich wirklich, denn das was du jeden Tag machst das ist das wahre Potenzial von morgen. Dankeschön. Die Zeit mir dir war Klasse, schade das ich keine Möglichkeit hatte dir das persönlich zu sagen, das haben dir andere vermasselt.

Ich möchte auch allen die an der Beteiligung des JUZ Anteil haben, in finanzieller und menschlicher Natur ein großes Dankeschön aussprechen. Ihr gehört zu den wenigen Menschen die sich für etwas WIRKLICH sinnvolles einsetzen.

Danke!!

Möge das Jugendzentrum noch weitere gute Jahre hinter sich bringen.

P.S: Liebe Offiziellen: Dieser Text steht in wenigen Sekunden für ca. 8 Milliarden Menschen zur Verfügung. Manchmal sollte man sich halt überlegen was man tut…..

P.S.S: Ich möchte mit diesem Text niemandem zu nahe treten, ich möchte nur damit sagen, dass man es sich manchmal lohnen würde mit denjenigen Menschen zu reden um die es eigentlich bei so einer Veranstaltung ging: JUGENDLICHE!!!

Alexander Stritt

November 24, 2007

Wenn ich koche dann….

gibt es thailändisch!!

Irgendwie mag ich die deutsche Küche nicht so wirklich…irgendwie ist es immer so profan. Langweilig. Für mich jedenfalls.

Es ist nichts was mich wirklich reizt. Aber kochen macht mir wahnsinnige Freude. Unzwar nur das Kochen, das Essen ist eher belanglos, wenn ich koche dann meistens für andere, die den Stil zu kochen einfach nicht beherschen:

Thailändisch.

Dieses Hobby verfolge ich nun schon ein paar Jahre und es wird Zeit mal etwas darüber zu schreiben:

Es hat irgendwie etwas ganz besonderes, besondere Geräte, besondere sehr sehr sehr scharfe Messer. Dazu später.
Es ist einfach die total geile Zubereitungstechnik der einzelnen Gerichte was mich so fasziniert, da wird nicht einfach alles reingeworfen und dann stundenlang gekocht bis die Vitamine sich in Luft auflösen-Nein. Die Geschwindigkeit ist das, was mich so fasziniert.

Und diese Geschwindigkeit lässt sich auf einem normalen Kochfeld nicht im geringsten herstellen. Es muss etwas sein was die Speisen in extrem kurzer Zeit extrem heiß macht, da sind Töpfe und Bratpfannen und mögen sie auch von WMF sein heillos überfordert.

Das Geheimniss heißt Gas. Und das zweite Geheimniss heißt Wok. Aber nicht irgendein Wok, es muss um die immense Geschwindigkeit mit der gekocht wird zu generieren ein sehr dünnwandiger Wok mit Holzgriff sein der aus sehr dünnem Stahl besteht. Diese Form des Woks benutzen die Thais. Es gibt auch Chinesische Woks, diese sind dann meistens aus Gußeisen, sauschwer und innen sehr rauh. Aber ich koche ja Thai also muss ein dünner Stahlwok herhalten.

(Der natürlich nach jedem Gebrauch eingeölt werden muss damit er nicht innen rostet!!)

Die Kombination von dünnwandigem Stahl und Gas ist phänomenal. Hier ein paar Beispiele:

Um Rindfleisch gar zu braten, brauche ich im Wok gute 2 min. Dabei verschließen sich die äußeren Fleischporen aufgrund der starken Hitze extrem schnell. das Resltat? Es kann kein Fleischsaft mehr entrinnen, das Fleisch bleibt wahnsinnig zart.

Um Chillis und Knoblauch oder Zwiebeln goldbraun zu braten sind höchstens 10sek von nöten alles drüber wird unweigelich schwarz.

Man schnipselt alles auf einmal legt es sich in Schalen zurecht, macht den Wok heiß und schmeißt alle Zutaten nacheinader rein. Dabei gilt:

Alles harte zuerst, Gemüse ist dann fertig wenn es noch knackt aber heiß ist. Man wird es nie erleben das es matschige Paprika oder Möhren gibt. Zumindest bei mir nicht.

Ihr kocht und wartet dann während eure lieben sich zu tisch begeben und das Gericht vor sich hin köchelt?

Nichts gibts…bei uns setzt man sich hin, wenn ich dabei bin zu kochen, ist das Gericht fertig, und das dauert höchstens 10min wird der Gaskocher ausgestellt und es kommt vom Wok gleich auf den Teller, dazu noch frische Korianderblätter die bei mir immer auf dem Tisch stehen drüberstreuen und guten Appetit. Das ist nicht mehr kochen….ich betreibe es wie alles was ich anfasse…mit Passion und Extravaganz. Das soll heißen, dass ich absolut korrekt bin.

Gehört Rinderfilet rein, kommt auch Rinderfilet rein und nichts was vielleicht vom Vortag noch da ist.

Und da wären wir schon beim nächsten Punkt warum ich es liebe Thailändisch zu kochen:

Die extreme frische der Zutaten. Wenn ich koche (ca. 1-2 mal die Woche je nach Zeit) dann wird das was ich verarbeite am selben Tag gekauft, es wird nichts aufgehoben oder gelagert. Es soll frisch sein, nur so kann ich garantieren, das das, was ich koche von höchster Qualität ist. Und dafür fahre ich auch 15km immer zum einkaufen. Es lohnt sich.

Feinkostmetzger, Gemüsemarkt und die spezeillen Zutaten werden in einem Asia laden gekauft. Wo ich weiß, der denkt genauso wie ich.

Es ist was volkommen anderes wenn man so kocht, man schmeckt die frische in jedem Bissen. Und die Vitamine.

Ihr hobelt Gemüse….wömöglich mit einem V Hobel?? Oh gott die armen Zutaten…

Wenn man etwas lernen möchte von Mutter Natur…wenn man den Zutaten einen gewissen Respekt entgegenbringen möchte und wenn man möchte das man Zutaten sorgfältig zubereitet, dann sollte man ein scharfes Messer besitzen und in der Lage sein zu schneiden. Das können nicht sehr viele, es hat lange gebraucht bis ich es sauber und einigermaßen schnell konnte. Aber es ist das beste am ganzen Kochen.

Ich weiß, bei einigen tränen die Augen beim Zwiebelschälen. und ich kann euch verraten warum:

Es liegt womöglich an eurem Messer…ist es wirklich scharf? Damit meine ich mindestens das man in einem Zug eine Tomate durchschneidet ohne Druck auf das Messer auszuführen.

Lasst das Messer auf eine 2cm dicke Karotte fallen aus einer Höhe von 5cm. Ist sie durch dann ist es Okay. Ist sie es nicht, entweder schärfen oder bessere Messer kaufen.

Ich verwende, (und ich habe nur eines) handgeschmiedete Damastzenerstahlmesser von Hideo Kitaoka.

Alles andere schneidet eure Zutaten nicht, es zerdrückt sie..deswegen tränen euch die Augen, weil die kleinen Spritzer von der Zwiebel im Auge landen.

Und da wäre noch der Reis. Meinen Reis koche ich in einem Reiskocher, da wird er perfekt klebrig und ich kann ihn stundenlang warm halten. Gibt es bei mir immer dazu. Klaro!!

Wenn ich koche dann ist es immer etwas besonderes, bei der thail. Küche für jeden Tag kann man natürlich Kompromisse machen, das ist ja klar. Aber eines sollte man sich immer wieder vor Augen führen und auch an diesem Punkt nicht sparen:

Sind die Zutaten  auch frisch?? Schlechte Zutaten, schlechtes Ergebnis. Zumindest habe ich persönlich diese Erfahrung gemacht.

So jetzt ruft die Küche es gibt:

1. Kokosmilchsuppe mit Hünerfleisch

2. Gebratenes Rinderfilet mit Chillis, Caskewkernen und Keniabohnen

3. Huhn mit Thai Basilikum und 5 Gewürzen

Viel spaß beim Kochen wünscht:

Alexander Stritt

Oktober 12, 2007

Sie werden stumm sein wie Lämmer!

Eigentlich wollte ich schon lange mal darüber schreiben, aber irgendwie fande ich nie die Möglichkeit dies zu tun. Endlich jetzt, nach einer anstrengenden Woche und nach einem Gespräch mit einem Menschen über dieses Thema finde ich Zeit für ein, wie ich finde sehr schwieriges Themata:

Es haben immer mal ein paar Freunde zu mir gesagt, damals  habe ich es nicht so wahrgenommen, weil ich warscheinlich noch zu jung war. Oder ich hatte es mitbekommen es aber irgendwie verdrängt, weil ich nicht daran geglaubt habe.

Auch habe ich deswegen meine damalige Freundin verloren. Es geht um etwas, dass ist  sehr schwer sich dies zuzugestehen, aber da ich nunmal ein hemmungslos ehrlicher Mensch bin muss ich es niederschreiben:

Offensichtlich, oh nein nicht offensichtlich es stimmt sogar ich habe 2 Seiten an mir.

Die eine Seite ist fast genau das Gegenteil von der anderen, nicht das ich nachts mit der anderen Seite rede oh nein, nein ich bin nicht Shizophren.

Diese eine Seite beherbergt einen schonungslosen Kritiker, der sich nur auf sich selber verlässt, der in jedem Aspekt Selbstbewusstsein ausstrahlt, und der genau weiß was er just tut. Dies ist meine komplett berufliche Schiene. Ich mache diesen Beruf nicht weil mit das Spaß macht, nicht weil ich gerne mit Menschen arbeite, nicht weil ich gerne helfe oder gar weil ich nichts anderes gefunden habe-nein, ich mache meinen Beruf weil es meine Berufung ist. Es ist mein Lebensinhalt.
Ich  arbeite auch nicht, es ist eher ein großes zeitintensives und mich volkommen ausfüllendes Hobby. Arbeit ist für mich etwas anderes.

Diese Seite weiß genau was sie tut, und es ist die Seite mit der ich mich identifiziere. Das tolle und auch das negative gleichzeitig ist aber, dass diese Seite kaum jemand je zu Gesicht bekommt, denn sie ist versteckt hinter meiner anderen Seite. Diese Seite kennen aber sehr viele Menschen, wie kann das sein? Wenn sie doch kaum jemand zu Gesicht bekommt? All meine Patienten sie sind es, die diese Seite am besten kennen.

Denn sobald es um meinen Beruf geht, sobald ein Patient vor mir steht, unzwar ein realer, nicht irgend einer den ich in irgendeinem Praktikum behandel wo ich weiß das in 4 Wochen  alles vorbei ist. Nein-ein patient wo ich weiß, er kommt zu mir damit ich ihm langfristig helfe. Keine Praktikumspeepshow. Meine berufliche Seite weiß jetzt schon was auf sie im Praktikum zukommen wird:

Physiotherapeuten die im Krankenhaus arbeiten. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht sagen. Und bitte: Nein, ich schere damit nicht alle über einen Kamm! Es wird warscheinlich wieder einmal so sein, dass es dort Physiotherapeuten gibt, die schon seit Jahren keine Fortbildung mehr gesehen haben. Und sie meinen Profi auf auf ihrem Gebiet zu sein.  Die immer jeden Tag, das selbe Schema F verfolgen. Die das Wort Selbstreflexion nicht kennen. Die, sobald der Arzt aufkreuzt alle Segel streichen, weil ja der liebe Halbgott in weiß jetzt kommt, und da hat der kleine Physio nichts mehr zu suchen. Dann frage ich immer:” ja und?? der arzt kommt, was ist jetzt so dramatisch”? dann kommt immer die antwort: “Aber man darf doch nichts sagen….”

Man war das jetzt wieder ehrlich…ich kann stolz sein, es gibt wenige Menschen die soetwas aussprechen….

Entschuldigung ich schweife ab.

Wie gesagt diese Seite die ich gerade beschrieben habe, ist versteckt unter der anderen, und das sehr gut.

Meine andere Seite ist sehr schnell erklärt, weil es Menschen gibt die mich kennen und das hier jetzt auch lesen werden.

Machen wir es kurz:

Hippelig, ungeduldig, lautstark, “der kleine Alex”, hat immer zu diese komischen Fragen die einem auf die Nerven gehen, manchmal nicht ganz bei der Sache, manchmal schieße ich über das Ziel hinaus, manchmal denkt man auch: Der nervt mich.  Nicht besonders beliebt weil ich viele Dinge nicht mache die man in meinem Alter üblicherweise macht: Rauchen, saufen, Partys, irgendwo abhängen auf irgendeiner beschissenen Feier, wo es noch beschissenere Getränke gibt. Ich kenne mich nicht mit Alkohol aus, und manche glauben ich bin ein absoluter Vollidiot, so in die Richtung, “was will der kleine den von mir” Übrigens auch Menschen von denen ich glaube sie haben Weitsicht, denken genauso über mich…..kurzum: Es nimmt mich niemand wirklich ernst indem was ich tue und vorhabe.

Natürlich wird auch über mich gelacht, muss man ja schließlich, aber nicht über meinen komischen Humor, sondern über meine Person wird gelacht.

Und das ist gut so. Da weiß ich das ich irgendwann einmal am Zug bin…

Die Menschen die am meisten über mich lachen, da weiß ich eines ganz genau:

Wenn der Zeitpunkt kommt, dann sind diese Menschen stumm wie Lämmer. Und auf einmal wissen die Menschen die zuvor gelacht haben, was los ist. Sie haben mich maßlos unterschätzt….

Namen von verstummen Lämmern sage ich jetzt nicht, auch wenn es fair wäre, sie hier zu veröffentlichen und es  somit 6,3 Milliarden Menschen zugänglich zu machen…..da würde ich lachen….ich weiß…so ein Weblog ist eine wahrhaftig mächtige Waffe…da ich aber die Courage besitze, werde ich hier keinen bloßstellen. Ich bevorzuge es lieber schweigend über sie hinwegzusehen….

Hätten sie doch bloß nicht…….

Alexander Stritt

September 23, 2007

Mein Ich und Physiotherapie

Diese Idee kam mir ganz plötzlich während ich das Tor meiner Garage zu machte.

Manchmal frage ich mich ob ich ein guter Therapeut bin…im Gegensatz zu anderen…ob ich einmal etwas erreichen werde….eine schöne helle, freundliche Praxis führen werde…und ob meine Art Mensch zu sein auch bei den Patienten ankommt. Denn ich bin manchmal glaube ich, nicht ganz leicht.

Ich habe es irgendwie schon immer ein wenig gemerkt was mich von den anderen Therapeuten stark unterscheidet. Das ging schon im ersten Semester auf der Massageschule los.

Ich war immer einer derjenigen, der nicht besonders auffiel mit seinen guten Noten, ich befand mich immer im normalen Durchschnittsbereich.

Ich wusste auch nicht immer alles, was da vorne erzählt wird, hatte immer viel vergessen was zu tun ist, habe Arbeitsblätter verloren etc. ein ganz normaler pubertierender Schüler der Masseur werden wollte eigentlich. Ich hatte mir allerdings den Praxisunterricht ganz genau angeschaut, immer sehr kritisch und habe nicht alles geglaubt was man mir immer erzählt hat. Aber ich musste es glauben da ich ja noch keine Erfahrungen hatte. Ich habe meine eigenen gemacht.

Es hieß immer der hippelige, kleine Alex-so isser halt. Genau ich war so…und das ist auch gut so. Ich habe damals immer gesagt: Lahmarschig wird man von selber! Und das stimmt bis heute.

Als es dann so langsam ins Praktikum ging war ich voll in meinem Element und es ist genau das eingetreten was ich immer gespürt habe und noch heute spüre:

Alle meine Mitschüler haben immer genau das gemacht was von ihnen verlangt worden ist, und auch genauso therapiert. Nur ich wollte mehr, es konnte irgendwie nicht sein das man nach einer Massage einfach so aufhört..ohne noch irgendwas zu machen. Also habe ich im Anschluss an jede Behandlung noch kurz eine HWS Traktion durchgeführt. Und es ist eingeschlagen wie eine Bombe in zweierlei Hinsicht:

1. Ich bin fast aus meinem Praktikum geflogen, weil die Angestellten Therapeuten es mitbekommen haben, dass ich Traktionen als kleiner Masseur mache, ohne Examen und ohne das es auf dem Rezept stand.

2. Es hatte sich im KH rumgesprochen,  dass da wohl ein kleiner Therapeut war der besonders freundlich, nett und hilfsbereit war und der einem wirklich zuhört was man ihm sagt. Und vor allem: Der richtigen Behandlungserfolg hatte mit dem was er macht. Ich hatte im letzten Monat mehr Patienten zu massieren, als der Chef..deswegen konnte ich bleiben, weil die Patienten mit mir außerordentlich zufrieden waren. Das ich ein paar Kollegen ihre langjährigen Patienten weggenommen haben und diese dann nicht mehr gekommen sind als ich weg war ist eine andere Geschichte.

Ich habe damals wie heute einfach gespürt und sofort einschätzen können wer wirklich ein guter Therapeut ist und wer nicht. Denn es kommt nicht darauf an, wieviele Fortbildungen man hat, es kommt nicht darauf an ob studiert oder nicht, es kommt nicht darauf an in der Schule nur 1 ser zu produzieren. Es ist etwas, dass kann man nicht erlernen, nicht kaufen. Und auch nicht üben.

Dieses Feeling in den Händen haben nur ganz wenige Therapeuten. Ich habe mittlerweile schon in mehr als 10 Praxen gearbeitet/ausgeholfen. Teilweise als Sportphysiotherapeut, teilweise als Masseur und teilweise als Lymphtherapeut oder alles zusammen.

Ich habe ganz schlechte Praxen kennengelernt, so schlecht das der Putz von den Wänden bröckelt und so gut, dass 2 mal am Tag die Putzfrau kam. Und es ist wie ich es immer gesagt habe.

Schlechte Praxis, gammelig ohne viel Liebe: Schlechte Methoden, kein Plan von nichts, einfach nur Rückenschrubben.

Aufgeräumt, sauber und freundlich eingerichtet: TOP- Therapeuten, Clinical Reasoning, und sehr schönes Betriebsklima.

Es ist wie mit allem, ein guter Therapeut ist immer gefragt, auch in Zeiten unseres Gesundheitssystems. Wie gesagt ich habe ganz schlechte Therapeuten kennengelernt, und extrem gute denen ich dankbar bin bis auf Blut.

Dazu gehört ein ehemaliger Sportphysiotherapeut der: VFB Stuttgart, und den 1. FCN mehr als 30 Jahre lang betreute. Ich habe leider keinen Kontakt mehr zu Ihm, aber er hat mir während ich ihn kennenlernen durfte, mehr Tipps gegeben als jede andere Schule es jemals könnte. Tipps die von entscheidender Qualität sind, die das entscheiden was ich angesprochen habe:

Großen Erfolg im Beruf oder Futter für unser Gesundheitssystem.

Ich glaube man hat es nicht wirklich selber in der Hand ob man ein guter Therapeut wird oder nicht. Entweder man hat dieses Feeling, diese goldenen Hände oder eben nicht. Und das ist nicht nur in unserem Beruf so sondern in jedem. Es gibt einfach Menschen die sind dafür wie geschaffen, und es gibt Menschen die machen das selbe…haben aber eigentlich keine Ahnung was das soll.

In meiner ehemaligen Massageschule habe ich es schon gemerkt: Ich habe etwas an mir was keiner merkt außer mir, ich habe etwas, was vielleicht einer noch damals in meiner Klasse hattte. Und ich hatte wiedereinmal recht.

Dieser damalige Kollege ist mittlerweile Physiotherapeut und macht nun seine 3.!!!!! Praxis im Raum Nürnberg auf!! Und andere Beschweren sich wenn die Patienten ausbleiben!! Es ist ein guter Kollege von mir, der wie soll ich es sagen es gibt keinen Ausdruck dafür:

In allen belangen dieses Feeling, diese goldenen Hände besitzt. Seine 2. Praxis ist mittlerweile für 2 Monate im Vorraus ausgebucht.

Das ist Erfolg: Der unabdingbare Wille zur maximalen Patientenzufriedenheit. Alles andere ist Bullshit. In allem was ich gemacht habe beruflich, ob selbständigkeit, Personal Coaching, Fitnesstrainings, oder einfach Physiotherapie-ich hatte immer dieses Feeling. Das klingt jetzt total abgehoben und so nach dem Motto der hat doch einen Knall, aber die Menschen die dieses Feeling auch spüren, egal in welchem Job, wissen jetzt genau was ich meine.

Alle anderen werden sich dann hier über diesen Text aufregen, ich verzeihe euch.

Die Menschen/Kollegen die sich bei mir persönlich über das hier aufregen, natürlich auch Kollegen…da weiß ich genau wieder was los ist. Sie haben dieses Feeling nicht. Man outet sich damit praktisch selber…

Ich möche auch meiner Mutter danken, die heute Geburtstag hat. Du hast mich immer inspiriert, mir immer Mut gegeben und mich mit deiner Wärme beschützt. Du bist so tief in meinem Herzen, wie kein anderer Mensch. Ich weiß du bist immer bei mir. Ich wünschte ich könnte dich berühren.

Ich widme diesen Text meiner geliebten Mutter und Vorbild, die leider durch eine schwere Sucht nicht mehr unter uns weilt. Ich liebe dich…..Danke.

Alexander Stritt

Next Page »